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Ur-Krostitzer Nordsachsenliga: TSV 1862 Schildau – FSV Glesien, 3:0 (2:0), Schildau
Der FSV Glesien wurde der eigenen Favoritenstellung nicht gerecht und verlor gegen den TSV deutlich mit 0:3. Mit breiter Brust war der FSV Glesien zum Duell mit dem TSV 1862 Schildau angetreten – der Spielverlauf ließ bei FSV Glesien jedoch Ernüchterung zurück. Das Hinspiel hatte der FSV Glesien mit 1:0 knapp für sich entschieden.
Ein frühes Ende hatte das Spiel für Tom Heuer von TSV, der in der 13. Minute vom Platz musste und von Martin Dietze ersetzt wurde. Ein Doppelpack brachte Schildau in eine komfortable Position: Benjamin Elschner war gleich zweimal zur Stelle (14./20.). Mit der Führung für die Gastgeber ging es in die Kabine. Mit einem Doppelwechsel in der Halbzeitpause holte Marcel Kaiser Francis Mairice Koßmann und David Wötzel vom Feld und brachte Pascal Bielig und Jan Niklas Winkler ins Spiel. Der Treffer von Anton Melichar aus der 88. Minute beförderte den TSV 1862 Schildau vor 137 Zuschauern endgültig auf die Siegerstraße. Am Schluss schlug der TSV den FSV Glesien vor eigenem Publikum mit 3:0 und rief dabei eine souveräne Leistung ab.
Mit drei Punkten im Gepäck schob sich der TSV 1862 Schildau in der Tabelle nach vorne und belegt jetzt den zehnten Tabellenplatz. Die Elf von Markus Kessel bessert ihre eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sechs Siege, ein Unentschieden und acht Pleiten.
Der Patzer des FSV Glesien zog im Klassement keine Folgen nach sich. Die gute Bilanz des Gasts hat einen Dämpfer bekommen. Insgesamt sammelte der FSV Glesien bisher neun Siege, zwei Remis und vier Niederlagen.
Mehr als zwei Tore pro Spiel musste der TSV im Schnitt hinnehmen – ein deutliches Zeichen dafür, wo der Schuh in der bisherigen Spielzeit drückt. Zum Vergleich: der FSV Glesien kassierte insgesamt gerade einmal 1,27 Gegentreffer pro Begegnung.
Am kommenden Sonntag trifft der TSV 1862 Schildau auf den FV Bad Düben, der FSV Glesien spielt tags zuvor gegen die Zweitvertretung von FSV Krostitz.