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Kreisliga Niederlausitz: TSV Hertha Hornow – SV Preilack, 1:3 (1:2), Hornow
Am Sonntag trafen der TSV Hertha Hornow und SV Preilack aufeinander. Das Match entschied die Elf von Trainer Roland Pohle mit 3:1 für sich. SV Preilack ging als klarer Favorit in die Partie und erfüllte diese Erwartungen am Ende auch. Im Hinspiel hatte sich kein Sieger gefunden. Es war 3:3 ausgegangen.
Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Kenny Richter sein Team in der 19. Minute. Jonas Glode vollendete in der 26. Minute vor 84 Zuschauern zum Ausgleichstreffer. Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Danny Otto in der 29. Minute. Bis zum Halbzeitpfiff blieb der knappe Vorsprung von SV Preilack bestehen. Mit einem Wechsel – Devin Genzer kam für Paul Thieme – startete der Gast in Durchgang zwei. Mit einem Doppelwechsel in der Halbzeitpause holte Dirk Schmerling Julien Haack und Sven Krüger vom Feld und brachte Toni John und Sebastian Richter ins Spiel. Andre Hainsch versenkte den Ball in der 73. Minute im Netz des TSV Hertha Hornow. Mit dem Schlusspfiff durch den Unparteiischen Bernd Lindner stand der Auswärtsdreier für SV Preilack. Der TSV Hertha Hornow wurde mit 3:1 besiegt.
Ligaweit fängt kein Team mehr Gegentreffer als der TSV Hertha Hornow. Man kassierte bereits 70 Tore gegen sich. Wann findet das Heimteam die Lösung für die eigene Abwehrmisere? Im Spiel gegen SV Preilack setzte es eine neuerliche Pleite, womit der TSV Hertha Hornow im Klassement weiter abrutschte. Mit nur 18 Treffern stellt der TSV Hertha Hornow den harmlosesten Angriff der Kreisliga Niederlausitz. Nun musste sich der TSV Hertha Hornow schon 14-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. In den letzten fünf Begegnungen holte der TSV Hertha Hornow insgesamt nur drei Zähler.
Bei SV Preilack präsentierte sich die Abwehr angesichts 45 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (57). Trotz der drei Zähler machte SV Preilack im Klassement keinen Boden gut. Acht Siege, drei Remis und sieben Niederlagen hat SV Preilack derzeit auf dem Konto. Nach vier sieglosen Spielen ist SV Preilack wieder in der Erfolgsspur.
Kommende Woche tritt der TSV Hertha Hornow bei der Reserve von SV Lausitz Forst an (Samstag, 12:30 Uhr), einen Tag später genießt SV Preilack Heimrecht gegen SV Blau-Weiß Straupitz.