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Landesklasse Süd: SV Großräschen – SV Germania Peickwitz, 6:0 (3:0), Großräschen
Der SV Großräschen fertigte den SV Germania Peickwitz am Samstag nach allen Regeln der Kunst mit 6:0 ab. Auf dem Papier hatte die Zuschauer ein ausgeglichenes Match erwartet. Auf dem Platz erwies sich der SV Großräschen als das überlegene Team und verbuchte drei Zähler. Das Hinspiel hatte der SV Germania Peickwitz mit 1:0 knapp für sich entschieden.
Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen sorgte Nick Ullrich mit seinem Treffer vor 112 Zuschauern für die Führung des SV Großräschen (10.). In der 20. Minute brachte Fawad Husseini das Netz für das Heimteam zum Zappeln. Mit dem 3:0 durch Jakob Seidel schien die Partie bereits in der 35. Minute mit der Mannschaft von Sebastian Stroech einen sicheren Sieger zu haben. Der dominante Vortrag des SV Großräschen im ersten Spielabschnitt zeigte sich an der deutlichen Halbzeitführung. Tobias Senf von SV Germania Peickwitz nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Justin Pfeiffer blieb in der Kabine, für ihn kam Jonas Domin. Das 4:0 für den SV Großräschen stellte Husseini sicher. In der 70. Minute traf er zum zweiten Mal während der Partie. Der fünfte Streich des SV Großräschen war Niklas Wotscheg vorbehalten (73.). In der Schlussphase nahm Sebastian Stroech noch einen Doppelwechsel vor. Für Philipp Sonntag und Husseini kamen Jonas Hüsgen und Henrik Toppe auf das Feld (77.). Ullrich stellte schließlich in der 85. Minute den 6:0-Sieg für den SV Großräschen sicher. Der Referee pfiff schließlich das Spiel ab, in dem der SV Großräschen bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Trotz des Sieges bleibt der SV Großräschen auf Platz zehn. Der SV Großräschen bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sieben Siege, vier Unentschieden und zehn Pleiten. Durch den klaren Erfolg über den SV Germania Peickwitz ist der SV Großräschen weiter im Aufwind.
Der SV Germania Peickwitz muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Nach 20 absolvierten Begegnungen nehmen die Gäste den achten Platz in der Tabelle ein. Neun Siege, ein Remis und zehn Niederlagen hat der SV Germania Peickwitz momentan auf dem Konto. Der SV Germania Peickwitz taumelt durch die dritte Pleite in Serie einer handfesten Krise entgegen.
Kommende Woche tritt der SV Großräschen bei SC Spremberg 1896 an (Samstag, 15:00 Uhr), parallel genießt der SV Germania Peickwitz Heimrecht gegen den Spremberger SV 1862.