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Landesliga Süd: BSG Pneumant Fürstenwalde – VfB Hohenleipisch 1912, 1:7 (0:4), Fürstenwalde/Spree
Der VfB brannte am Samstag in Fürstenwalde/Spree ein Fußball-Feuerwerk ab und gewann 7:1. Die Überraschung blieb aus: Gegen den VfB Hohenleipisch 1912 kassierte die BSG Pneumant Fürstenwalde eine deutliche Niederlage. Im Hinspiel hatte der VfB einen Erfolg geholt und einen 6:1-Sieg zustande gebracht.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 53 Zuschauern bereits flott zur Sache. Tom Richter stellte die Führung von Hohenleipisch her (2.). Eine starke Leistung zeigte Janek Christian Müller, der sich mit einem Doppelpack für den Gast beim Trainer empfahl (9./37.). Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Sebastian Probst, der noch im ersten Durchgang Tristan-Connor Schütze für Sebastian Probst brachte (25.). Kurz vor dem Pfiff zur Halbzeit machte Leonard Kotte das 4:0 zugunsten des VfB Hohenleipisch 1912 (44.). Nach dem souveränen Auftreten der Elf von Trainer Henrik Pohlenz überraschte es kaum einen Zuschauer, dass zur Pause eine deutliche Führung stand. Dem 5:0 durch Marvin Groll (50.) ließen Müller (65.) und Cornel Böhme (85.) weitere Treffer für den VfB folgen. Wenig später kamen Dion Brandhorst und Fabian Wenig per Doppelwechsel für Kotte und Groll auf Seiten des VfB Hohenleipisch 1912 ins Match (71.). Die BSG Pneumant Fürstenwalde kam kurz vor dem Ende durch Maxim Eppert zum Ehrentreffer (89.). Schlussendlich setzte sich der VfB mit sieben Toren durch und machte bereits vor dem Seitenwechsel klar, welche Mannschaft als Sieger vom Platz gehen würde.
Mit 85 Gegentreffern hat die BSG Pneumant Fürstenwalde schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur 13 Tore. Das heißt, die Gastgeber mussten durchschnittlich 3,86 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelten dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Nach der klaren Pleite gegen den VfB Hohenleipisch 1912 steht die BSG Pneumant Fürstenwalde mit dem Rücken zur Wand. Der BSG Pneumant Fürstenwalde muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der Landesliga Süd markierte weniger Treffer als der Tabellenletzte. Mit nun schon 20 Niederlagen, aber nur einem Sieg und einem Unentschieden sind die Aussichten der BSG Pneumant Fürstenwalde alles andere als positiv. Mit dem Gewinnen tut sich die BSG Pneumant Fürstenwalde weiterhin schwer, sodass man schon das siebte Spiel sieglos blieb.
Bei VfB präsentierte sich die Abwehr angesichts 44 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (57). Der VfB Hohenleipisch 1912 bleibt mit diesem Erfolg weiterhin auf dem siebten Platz. Der VfB verbuchte insgesamt elf Siege, sechs Remis und sechs Niederlagen.
Kommende Woche tritt die BSG Pneumant Fürstenwalde bei der SG Phönix Wildau 95 an (Samstag, 15:00 Uhr), parallel genießt der VfB Hohenleipisch 1912 Heimrecht gegen den SV Frankonia Wernsdorf.