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Bördeliga: TSV Niederndodeleben II – Empor Wanzleben, 1:8 (0:2), Hohe Börde
Der Empor Wanzleben spielte sich zum Saisonabschluss in einen wahren Rausch und schoss die Zweitvertretung von TSV Niederndodeleben mit 8:1 ab. Wem die Favoritenrolle bei diesem Match zusteht, war vorab klar. Der Empor Wanzleben enttäuschte die Erwartungen nicht. Das Hinspiel war mit einer 0:13-Klatsche für TSV Niederndodeleben II geendet.
Ein Doppelpack brachte den Empor Wanzleben in eine komfortable Position: Marco Schulz war gleich zweimal zur Stelle (18./19.). Am Zwischenstand änderte sich weiter nichts, sodass dieser auch gleichzeitig der Pausenstand war. Leon Bela Farkas zeichnete in der 48. Minute als Schütze des Anschlusstreffers verantwortlich, als er vor 22 Zuschauern vollstreckte. Der Empor Wanzleben baute die Führung im weiteren Verlauf aus. Michel Holzberger (54.), Adrian Hilgenberg (75.) und Brian Enrico Peters (79.) trafen ins Schwarze und sorgten damit für klare Verhältnisse. Schulz (85.) und Peters (88.) schossen weitere Treffer für den Gast, während Tim Kühle (90.) das 8:1 markierte. Ein starker Auftritt ermöglichte der Elf von Trainer Dominik Kästner am Samstag einen ungefährdeten Erfolg gegen TSV Niederndodeleben II.
Mit 124 Gegentreffern stellte TSV Niederndodeleben II die schlechteste Defensive der Liga. Nach einer mageren Saison steht für die Heimmannschaft der Abstieg zu Buche. Gefahr strahlte der Angriff der Mannschaft von Coach Kevin Kauffmann in dieser Saison mitnichten aus. Zu lediglich 23 Treffern kam TSV Niederndodeleben II. Für TSV Niederndodeleben II geht ein desolates Fußballjahr zu Ende, in dem lediglich drei Siege und zwei Remis geholt wurden. 21-mal gab es für TSV Niederndodeleben II überhaupt nichts zu ernten.
Über weite Strecken der Saison zeigte der Empor Wanzleben große Qualität. Für den Aufstieg reichte es allerdings nicht. Überaus erfolgreich war in dieser Spielzeit der Angriff des Empor Wanzleben. Mit 109 geschossenen Toren weist der Empor Wanzleben eine beeindruckende Marke auf. Für den Empor Wanzleben lief in dieser Spielzeit nahezu alles nach Plan, wie die Statistik von 19 Siegen, vier Remis und nur drei Pleiten eindrucksvoll belegt. In den letzten fünf Partien rief der Empor Wanzleben konsequent Leistung ab und holte elf Punkte.