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NOFV-Oberliga Süd: 1. FC Lok Stendal – FC Grimma, 5:4 (2:3), Stendal
1. FC Lok Stendal gewann das Kellerduell vor heimischem Publikum mit 5:4 gegen den FC Grimma. Auf dem Papier hatte sich ein enges Match bereits abgezeichnet. Beim Blick auf das knappe Endergebnis wurde diese Erwartung letztlich bestätigt.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Kevin Werner die Grimmaer vor 378 Zuschauern mit 1:0 in Führung. In der 23. Minute erhöhte Robin Spreitzer auf 2:0 für den FC. Philipp-Maik Witte war zur Stelle und markierte das 1:2 von 1. FC Lok Stendal (30.). Der Halbzeitpfiff war noch nicht ertönt, als Werner seinen zweiten Treffer nachlegte (40.). Als manch einer bereits mit den Gedanken in der Halbzeit war, besorgte Niclas Buschke auf Seiten von 1. FC Lok Stendal das 2:3 (41.). Die Pausenführung des FC Grimma fiel knapp aus. Mit einem Wechsel – Philipp Katzenberger kam für Vincent Markus – starteten die Gäste in Durchgang zwei. Für das dritte Tor von 1. FC Lok Stendal war Rosario Schulze verantwortlich, der in der 49. Minute das 3:3 besorgte. Tommy Kind brachte den Ball zum 4:3 zugunsten der Grimmaer über die Linie (55.). Für die Elf von Coach René Behring nahm das Match in der Schlussphase die bittere Wende. Witte drehte den Spielstand mit einem Doppelpack (77./86.) und sicherte 1. FC Lok Stendal einen Last-Minute-Sieg. Jörn Schulz nahm mit der Einwechslung von Jasin Barrie das Tempo raus, Witte verließ den Platz (180.). Es sprach beinahe alles dafür, dass er das Match gewinnen würde. Doch am Ende gab der FC Grimma die komfortable Führung aus den Händen und erlitt eine schmerzende Niederlage.
1. FC Lok Stendal muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Heimmannschaft bleibt mit diesem Erfolg weiterhin auf dem 15. Platz. Die Ursache für das bis dato schwache Abschneiden von 1. FC Lok Stendal liegt insbesondere in der löchrigen Abwehr, die sich bereits 21 Gegentreffer fing.
Mit 22 Gegentreffern sind die Grimmaer die schlechteste Defensivmannschaft der Liga. In der Defensivabteilung des FC Grimma knirscht es gewaltig, weshalb die Grimmaer weiter im Schlamassel stecken. Die Stärke des FC Grimma liegt in der Offensive – mit insgesamt 14 erzielten Treffern. In den letzten fünf Spielen hätte durchaus mehr herausspringen können für die Grimmaer, sodass man lediglich fünf Punkte holte.
Beide Teams fuhren in dieser Saison bisher zwei Siege ein.
Während 1. FC Lok Stendal am nächsten Samstag (14:00 Uhr) bei Bischofswerdaer FV 1 gastiert, duelliert sich der FC Grimma zeitgleich mit dem VfB Empor Glauchau.