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Landesliga Nord: FC Schwedt 02 – SV Zehdenick 1920, 5:1 (3:0), Schwedt/Oder
Der FC Schwedt 02 stellte die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis und zog dem SV Zehdenick 1920 mit einem 5:1-Erfolg das Fell über die Ohren. Wem die Favoritenrolle bei diesem Match zusteht, war vorab klar. Der FC enttäuschte die Erwartungen nicht.
Szymon Wierzchowski glänzte an diesem Tag besonders. Er traf im Doppelpack für Schwedt (10./41.). Noch in der Nachspielzeit des ersten Durchlaufs lenkte Kevin Höpfner dann das Leder ins eigene Tor (46.). Der FC Schwedt 02 dominierte den Gegner zur Pause nach Belieben und ging mit einer deutlichen Führung in die Kabine. Bei den Zehdenicker kam zu Beginn der zweiten Hälfte Ramzan Sugaipov für Louis Benedikt Denner in die Partie. In Durchgang zwei lief Aaron Schwanebeck anstelle von Mohamed Akasha für den SVZ auf. Der FC stellte in der 63. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Rafal Mackowski, Jonas Giersch und Ahmad Kamel Mardnli für Philipp Ulrich, Maxim Kath und Christian Staatz auf den Platz. Das muntere Toreschießen vor 130 Zuschauern fand mit dem Treffer von Eric Nowak zum 1:3 in der 69. Minute seine Fortsetzung. Wenige Minuten später holte Tomasz Lapinski Krystian Mariusz Peda vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Lucien Schmidt (78.). Für das 4:1 zugunsten des FC Schwedt 02 sorgte dann kurz vor Schluss Schmidt, der das Heimteam und die Fans von einer Spitzenplatzierung träumen ließ (91.). Mackowski setzte noch einen drauf und schoss einen weiteren Treffer für den FC kurz vor dem Abpfiff (95.). Ein unheimlich starker Auftritt ermöglichte dem FC Schwedt 02 am Samstag trotz Unterzahl einen ungefährdeten 5:1-Erfolg gegen den SV Zehdenick 1920.
Der Sieg hatte Auswirkungen auf die Tabelle, wo der FC nun auf dem dritten Platz steht. Mit 28 geschossenen Toren gehört der FC Schwedt 02 offensiv zur Crème de la Crème der Landesliga Nord. Die gute Bilanz des FC hat einen Dämpfer bekommen. Insgesamt sammelte der FC Schwedt 02 bisher sieben Siege, zwei Remis und eine Niederlage.
Die Zehdenicker müssen sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Abwehrprobleme des Gasts bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam die Elf von Trainer Jeffrey Maaß auf insgesamt nur zwei Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Nächster Prüfstein für den FC ist auf gegnerischer Anlage der Angermünder FC (Sonntag, 14:00 Uhr). Tags zuvor misst sich der SV Zehdenick 1920 mit dem FC 98 Hennigsdorf.