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Sparkassen-Kreisoberliga: Thonberger SC – TSV Wachau, 3:1 (0:0), Elstra
Thonberger SC verschaffte sich mit dem 3:1-Erfolg gegen den TSV Wachau etwas Luft im Tabellenkeller. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur Thonberger SC heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck.
Torlos ging es zur Halbzeitpause in die Kabinen. Lukas Lindemann brachte Thonberger SC nach 51 Minuten die 1:0-Führung. Der TSV Wachau hatte sich schnell wieder gesammelt und erzielte in Person von Marlon Fischer den Ausgleich (54.). Sebastian Döring sicherte Thonberger SC vor 133 Zuschauern in der 86. Minute das zweite Tor. Mit dem 3:1 sicherte Lindemann dem Gastgeber nicht nur den Sieg, sondern erzielte auch seinen zweiten Tagestreffer (88.). Kurz vor dem Ende des Spiels nahm das Team von Trainer Raik Zschuppan noch einen Doppelwechsel vor, sodass Bryan Träber und Andreas Albrecht für Christopher Kulike und Lindemann weiterspielten (88.). Letztlich nahm der TSV Wachau im Kellerduell bei Thonberger SC eine bittere Niederlage hin und unterlag mit 3:1.
Thonberger SC muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die Stärke von Thonberger SC liegt in der Offensive – mit insgesamt 25 erzielten Treffern. Thonberger SC bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt drei Siege, ein Unentschieden und sechs Pleiten.
Vollstreckerqualitäten demonstrierte der Tabellenletzte bislang noch nicht. Der Angriff des TSV Wachau ist mit zehn Treffern der erfolgloseste der Sparkassen-Kreisoberliga. Die Gäste mussten sich nun schon achtmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da die Elf von Robert Richter insgesamt auch nur einen Sieg und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Die Situation des TSV Wachau ist weiter verzwickt. Im Spiel gegen Thonberger SC handelte man sich bereits die dritte Niederlage am Stück ein.
Thonberger SC setzte sich mit diesem Sieg von TSV Wachau ab und nimmt nun mit zehn Punkten den 13. Rang ein, während der TSV Wachau weiterhin vier Zähler auf dem Konto hat und den 16. Tabellenplatz einnimmt.
Nächster Prüfstein für Thonberger SC ist der SC 1911 Großröhrsdorf auf gegnerischer Anlage (Samstag, 14:00). Der TSV Wachau misst sich zur selben Zeit mit dem SV 1910 Edelweiß Rammenau.