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Herren Berlin-Liga: 1. FC Wilmersdorf – Polar Pinguin, 8:0 (5:0), Berlin
Der 1. FC Wilmersdorf stellte die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis und zog Polar Pinguin mit einem 8:0-Erfolg das Fell über die Ohren. Damit wurden die Wilmersdorfer der Favoritenrolle vollends gerecht.
Nii Bruce Weber brachte sein Team in der 17. Minute nach vorn. Mohammed Izal versenkte die Kugel zum 2:0 für den 1. FC Wilmersdorf (19.). Valentin Henneke baute den Vorsprung von 1. FCW / FCW in der 28. Minute aus. Marvin Kupfer (37.) und Izal (43.) brachten dem Heimteam mit zwei schnellen Treffern die Vorentscheidung. Die Mannschaft von Timo Szumnarski dominierte das Geschehen in Durchgang eins nach Belieben und schenkte Polar Pinguin bis zur Pause einen drückenden Rückstand ein. Polar Pinguin kehrte stark verändert aus der Kabine zurück. Statt James Ifeanyichukwu Ndubueze, Finn Johan Will und Malte Riebel standen jetzt Qais Faizi, Shaikh Derman und Nelson Culubali auf dem Platz. In der Pause stellten die Wilmersdorfer personell um: Per Doppelwechsel kamen Otmar Baumann und Can Voigt auf den Platz und ersetzten Rhami-Jasin Ghandour und Weber. Durch Treffer von Nicolas Marley Alexander Koch (47.), Yasar Can Cinar (66.) und Rodrigo Fabian Antonio Flores Kaya (78.) zog der 1. FC Wilmersdorf uneinholbar davon. Bei Polar Pinguin ging in der 53. Minute der etatmäßige Keeper Mohamed Mahawech raus, für ihn kam Ekrem Erbilgin. Franziska Koch pfiff schließlich das Spiel ab, in dem die Wilmersdorfer bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatten, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Nachdem der 1. FC Wilmersdorf hinten nichts anbrennen ließ und vorne Kaltschnäuzigkeit bewies, sind die Wilmersdorfer weiter im Rennen um die vorderen Plätze. Die Verteidigung des 1. FC Wilmersdorf wusste bisher überaus zu überzeugen und wurde erst zwölfmal bezwungen. Nur zweimal gaben sich die Wilmersdorfer bisher geschlagen. Zuletzt lief es erfreulich für den 1. FC Wilmersdorf, was zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Große Sorgen wird sich Luca Kluge um die Defensive machen. Schon 36 Gegentore kassierte Polar Pinguin. Mehr als drei pro Spiel – definitiv zu viel. Der Gast rutschte mit dieser Niederlage auf den 15. Tabellenplatz ab. Mit nun schon sieben Niederlagen, aber nur vier Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten von Polar Pinguin alles andere als positiv. Die Lage von Polar Pinguin bleibt angespannt. Gegen die Wilmersdorfer musste man zum zweiten Mal in Folge die Punkte abgeben.
Beide Mannschaften erwartet erst einmal eine mehrwöchige Spielpause. Weiter geht es für den 1. FC Wilmersdorf, wenn der SFC Stern am 21.11.2025 zu Gast ist. Am gleichen Tag bestreitet Polar Pinguin das nächste Spiel bei der SC Charlottenburg.