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NOFV-Oberliga Süd: 1. SC 1911 Heiligenstadt – VfB Empor Glauchau, 2:2 (0:1), Heilbad Heiligenstadt
Der VfB Empor Glauchau kam beim Gastspiel in Heilbad Heiligenstadt trotz Favoritenrolle nicht über ein 2:2-Remis hinaus. Der 1. SC 1911 Heiligenstadt zog sich gegen Empor achtbar aus der Affäre und erzielte gegen den Favoriten einen Punktgewinn.
Als manch einer nur noch auf den Pausenpfiff wartete, schlug der Moment von Lucien Hertel. In der Nachspielzeit war Hertel zur Stelle und markierte den Führungstreffer für den VfB Empor Glauchau (46.). Zur Pause wussten die Glauchauer eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. Für frischen Wind sollte Einwechselmann Jannik Jeschke sorgen, dem Benedikt Seipel das Vertrauen schenkte (59.). Luis Werrmann besorgte vor 217 Zuschauern das 2:0 für Empor. Für das 1:2 des SC 1911 zeichnete Jeschke verantwortlich (69.). Kristian Bako glich nur wenig später für die Heiligenstädter aus (70.). Der VfB Empor Glauchau wähnte den Sieg bereits in trockenen Tüchern, als dem 1. SC 1911 Heiligenstadt die Kehrtwende gelang und er den Rückstand folglich noch egalisierte.
Der SC 1911 muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Gastgeber belegen mit fünf Punkten einen direkten Abstiegsplatz. In den letzten fünf Begegnungen holte der 1. SC 1911 Heiligenstadt insgesamt nur drei Zähler.
Sicherlich ist das Ergebnis für Empor nicht zufriedenstellend. Aber zumindest verteidigte man den 13. Rang. Auf eine sattelfeste Defensive können die Gäste bislang noch nicht bauen. Die bereits 29 kassierten Treffer zeigen deutlich, wo Coach Nick Elsner den Hebel ansetzen muss. Drei Siege, vier Remis und sechs Niederlagen hat der VfB Empor Glauchau derzeit auf dem Konto. Für Empor sprangen in den letzten fünf Spielen nur vier Punkte heraus.
Am kommenden Samstag trifft der SC 1911 auf VfL Halle 96, der VfB Empor Glauchau spielt tags darauf gegen den FC Einheit Wernigerode.