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Kreisoberliga: SG Eintracht Friesack – SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV, 3:1 (2:0), Friesack
Die SG Eintracht Friesack holte die Big Points im Kellerduell gegen SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV durch einen 3:1-Sieg. Vor dem Match war man von einer Begegnung zweier ebenbürtiger Mannschaften ausgegangen. Nach 90 Minuten hatte schließlich die SG Eintracht Friesack die Nase vorn.
Der verwandelte Strafstoß von Lars Bialosscek brachte den Gastgeber vor 32 Zuschauern nach 17 Minuten mit 1:0 in Führung. Julian Krüger nutzte die Chance für die Elf von Coach Nils Thiemann und beförderte in der 25. Minute das Leder zum 2:0 ins Netz. Mit der Führung für die SG Eintracht Friesack ging es in die Halbzeitpause. Mark Szafranski schickte Fabian Breitz aufs Feld. Jonathan Schlief blieb in der Kabine. Gleich drei Wechsel nahm die SG Eintracht Friesack in der 63. Minute vor. Stephan Müller, Stephan Schuster und Philipp Bereitschaft verließen das Feld für Tobias Müller, Moritz Zierath und Robert Zimmermann. Zimmermann vollendete zum dritten Tagestreffer in der 79. Spielminute. Kurz vor Ultimo war noch Lasse Busch zur Stelle und zeichnete für das erste Tor von SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV verantwortlich (85.). Der Unparteiische Felix Pichelbauer beendete schließlich das Spiel und somit kassierte der Tabellenletzte eine schmerzliche Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.
Das bisherige Schlusslicht, die SG Eintracht Friesack, verbesserte sich durch den Erfolg auf Position 15. Mit erschreckenden 46 Gegentoren stellt die SG Eintracht Friesack die schlechteste Abwehr der Liga. Die SG Eintracht Friesack bessert ihre eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt drei Siege, zwei Unentschieden und neun Pleiten. Nach vier sieglosen Spielen ist die SG Eintracht Friesack wieder in der Erfolgsspur.
SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV muss in der Rückrunde zur großen Aufholjagd blasen, wenn der Klassenerhalt erreicht werden soll. Insbesondere an vorderster Front liegt bei Gast das Problem. Erst zwölf Treffer markierte SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV – kein Team der Kreisoberliga ist schlechter. Nun musste sich SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV schon neunmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Den Maximalertrag von 15 Punkten aus den vergangenen fünf Spielen verfehlte SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV deutlich. Insgesamt nur drei Zähler weist SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV in diesem Ranking auf.
Beide Mannschaften verabschieden sich jetzt erst einmal in die Winterpause. Weiter geht es am 15.02.2026 für die SG Eintracht Friesack auf der eigenen Anlage gegen die Zweitvertretung von SG Michendorf. SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV tritt dagegen einen Tag vorher bei der SG Blau-Weiß Pessin an.