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TEAMBRO-Kreisoberliga: SV Rabenau – TSV Kreischa, 3:2 (3:1), Rabenau
Nichts zu holen gab es für den TSV Kreischa bei SV Rabenau. Das Schlusslicht erfreute seine Fans mit einem 3:2. Die Experten wiesen dem TSV Kreischa vor dem Match gegen SV Rabenau die Favoritenrolle zu, der Spielverlauf belehrte sie letzten Endes jedoch eines Besseren. Im Hinspiel hatte der TSV Kreischa keinen Zweifel an der eigenen Klasse aufkommen lassen und das Duell mit 4:1 gewonnen.
Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen sorgte Karl Wiesner mit seinem Treffer vor 60 Zuschauern für die Führung der Gäste (5.). Maximilian Hiller schockte die Mannschaft von Trainer Sven Müller-Pachel und drehte die Partie mit seinem Doppelpack für SV Rabenau (14./34.). In der 37. Minute brachte Lukas Vieweger das Netz für SV Rabenau zum Zappeln. Mit der Führung für das Heimteam ging es in die Halbzeitpause. In der Pause stellte der TSV Kreischa personell um: Per Doppelwechsel kamen Sebastian Engel und Lennard Petzold auf den Platz und ersetzten Lukas Schmidt und Franz Kühn. Für das zweite Tor des TSV Kreischa war Tom Richter verantwortlich, der in der 69. Minute das 2:3 besorgte. Sven Kreische nahm mit der Einwechslung von Fabian Wünschmann das Tempo raus, Hiller verließ den Platz (180.). Obwohl SV Rabenau nach erfolgreicher erster Hälfte keine weiteren Tore gelangen, schaffte es der TSV Kreischa zugleich nicht, die Partie zu drehen. Sie endete mit 3:2.
Für SV Rabenau ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Mit 62 Toren fing sich SV Rabenau die meisten Gegentore in der TEAMBRO-Kreisoberliga ein. SV Rabenau bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt zwei Siege, ein Unentschieden und elf Pleiten. Nach neun Spielen ohne Sieg bejubelte SV Rabenau endlich wieder einmal drei Punkte.
Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen SV Rabenau – der TSV Kreischa bleibt weiter unten drin. Der TSV Kreischa musste schon 43 Gegentreffer hinnehmen. Nur zwei Mannschaften kassierten mehr Tore. Der TSV Kreischa musste sich nun schon achtmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der TSV Kreischa insgesamt auch nur fünf Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Die Lage des TSV Kreischa bleibt angespannt. Gegen SV Rabenau musste man zum zweiten Mal in Folge die Punkte abgeben.
Während SV Rabenau am Samstag, den 28.02.2026 (14:00 Uhr) bei SSV Neustadt/Sachsen 1. gastiert, steht für den TSV Kreischa einen Tag später (14:00 Uhr) vor heimischer Kulisse ein Schlagabtausch mit der SG Empor Possendorf auf der Agenda.