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TeamsportNDH-Kreisoberliga: SpG Bielen – SV Herrmannsacker, 3:2 (1:1), Urbach
Der SpG Bielen entschied das Kellerduell gegen den SV Herrmannsacker mit 3:2 für sich. Auf dem Papier hatte sich ein enges Match bereits abgezeichnet. Beim Blick auf das knappe Endergebnis wurde diese Erwartung letztlich bestätigt. Der SV Herrmannsacker hatte im Hinspiel mit 3:0 das bessere Ende für sich gehabt.
Für das erste Tor des Schlusslichts war Tim Hagemeier verantwortlich, der in der zwölften Minute das 1:0 besorgte. Florian Schroetter vollendete in der 23. Minute vor 67 Zuschauern zum Ausgleichstreffer. Bis zur Pause fiel kein weiteres Tor, sodass es schließlich mit unverändertem Ergebnis in die Kabinen ging. Mit einem Doppelwechsel wollten die Bieler frischen Wind in das Spiel bringen und so schickte Phillip Siebenhüner Max Trümpert und Emmanuel Ayinlo für Maximin Yola Gbe und Muhamed Ibrahimi auf den Platz (53.). Fünf Minuten später ging der SVB durch den zweiten Treffer von Schroetter in Führung. Robert Severin, der von der Bank für Martin Mayer kam, sollte für neue Impulse bei SV Herrmannsacker sorgen (76.). Steve Dommrich erhöhte den Vorsprung des SpG Bielen nach 78 Minuten auf 3:1. Mit Arne Kohl und Dominik Heyer nahm Philipp Thelemann in der 87. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Patrick Herboth und Tobias Schreiber. Durch einen von Severin verwandelten Elfmeter gelang dem SV Herrmannsacker in der 89. Minute der 2:3-Anschlusstreffer. Letztlich nahmen die Bieler gegen den direkten Abstiegskonkurrenten wichtige Punkte mit und trugen einen Sieg davon.
Mit 57 Gegentreffern haben die Gastgeber schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur zehn Tore. Das heißt, der SpG Bielen musste durchschnittlich 3,8 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die Bieler verließen mit dem Erfolg die Schlussposition der TeamsportNDH-Kreisoberliga. Der SpG Bielen beendete die Serie von sechs Spielen ohne Sieg.
Mit 68 Gegentreffern ist der SV Herrmannsacker die schlechteste Defensivmannschaft der Liga. In der Defensivabteilung der Gäste knirscht es gewaltig, weshalb man weiter im Schlamassel steckt. Der dürftige Ertrag der vergangenen Spiele hat Auswirkungen auf die Tabelle, in welcher der SV Herrmannsacker aktuell nur Position 14 bekleidet.
Beide Teams fuhren in dieser Saison bisher zwei Siege ein.
Die Bieler verabschieden sich dann erst einmal in die Winterpause und sind das nächste Mal am 14.03.2026 bei SV BW Lipprechterode wieder gefordert. Der SV Herrmannsacker trifft im nächsten Spiel auf eigener Anlage auf den LSG Blau Weiß Großwechsungen.