LSV Neustadt/Spree seit neun Spielen ohne Pleite – Krise des FSV Spremberg geht weiter
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Kreisoberliga Niederlausitz: FSV Spremberg – LSV Neustadt/Spree, 0:12 (0:5), Spremberg
Der FSV Spremberg ging vor heimischem Publikum gegen LSV Neustadt/Spree krachend unter und kassierte eine schmachvolle 0:12-Pleite. LSV Neustadt/Spree war als klarer Favorit ins Spiel gegangen und enttäuschte die eigenen Anhänger nicht.
Die Gäste erwischten einen Blitzstart ins Spiel. Florian Franke traf in der fünften Minute zur frühen Führung. Der Tabellenführer baute den Vorsprung mit der Hilfe des Gegners weiter aus. Unglücksrabe Hardy Hiller beförderte den Ball in der achten Minute ins eigene Netz und erhöhte damit die Führung des Teams von Dominik Kosel auf 2:0. Für ruhige Verhältnisse sorgte Philipp Seddig, als er das 3:0 für LSV Neustadt/Spree besorgte (21.). Für den nächsten Erfolgsmoment von LSV Neustadt/Spree sorgte Richard Wickord (33.), ehe Tim Reichl das 5:0 markierte (44.). LSV Neustadt/Spree dominierte das Geschehen in Durchgang eins nach Belieben und schenkte dem FSV Spremberg bis zur Pause einen drückenden Rückstand ein. Der FSV Spremberg kehrte stark verändert aus der Kabine zurück. Statt Wilson Jose Materan Rusbel, Dayron Alberto Fernandez Maiz und Leon Mietmann standen jetzt Nico Lange, Ahmad Daoud und Carsten Hoffmann auf dem Platz. Seddig vollendete zum sechsten Tagestreffer in der 50. Spielminute. In der 61. Minute legte Ahmad Azad zum 7:0 zugunsten von LSV Neustadt/Spree nach. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Dominik Kosel, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Lukasz Machinka und Mathis Lewa kamen für Seddig und Ronny Kreher ins Spiel (66.). Marcel Reck überwand den gegnerischen Schlussmann zum 11:0 für LSV Neustadt/Spree (77.). Franz Uhlig stellte schließlich in der 90. Minute per Elfmeter den 12:0-Sieg für LSV Neustadt/Spree sicher. Das einseitige Toreschießen endete schließlich mit dem Schlusspfiff des Unparteiischen Rene Reiter. LSV Neustadt/Spree ließ dabei keine Gelegenheit aus, den FSV Spremberg vorzuführen, und nahm einen zweistelligen Sieg mit nach Hause.
In der Defensivabteilung des FSV Spremberg knirscht es gewaltig, weshalb der Gastgeber weiter im Schlamassel steckt. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel der Mannschaft von Robert Schleiernick ist deutlich zu hoch. 60 Gegentreffer – kein Team der Kreisoberliga Niederlausitz fing sich bislang mehr Tore ein. Nun musste sich der FSV Spremberg schon neunmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Nachdem LSV Neustadt/Spree hinten nichts anbrennen ließ und vorne Kaltschnäuzigkeit bewies, ist LSV Neustadt/Spree weiter im Rennen um die vorderen Plätze. Dass die Abwehr ein gut funktionierender Mannschaftsteil von LSV Neustadt/Spree ist, zeigt sich daran, dass sie bislang nur zwölf Gegentore zugelassen hat. Elf Siege und eine Niederlage schmücken die aktuelle Bilanz von LSV Neustadt/Spree.
Die Defensivleistung des FSV Spremberg lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen LSV Neustadt/Spree offenbarte der FSV Spremberg eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga. Der FSV Spremberg ist nach sieben sieglosen Begegnungen am Stück weiter auf der Erfolgssuche, während LSV Neustadt/Spree mit insgesamt 33 Punkten in angenehmeren Gefilden heimisch ist.
Am nächsten Samstag (13:00 Uhr) geht es für den FSV Spremberg nach Tschernitz. LSV Neustadt/Spree empfängt gleichzeitig die Zweitvertretung von 1. FC Guben.