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Kreisoberliga Westthüringen: FC Eisenach – SG SV Wandersleben, 5:2 (2:1), Eisenach
Der FC Eisenach gewann das Kellerduell vor heimischem Publikum mit 5:2 gegen SG SV Wandersleben. Eine Begegnung auf Augenhöhe? Mitnichten! Im Duell zweier vermeintlich ebenbürtiger Teams holte Motor den maximalen Ertrag. In der Hinrunde hatte der FC Eisenach im Auswärtsspiel bei SG SV Wandersleben einen 2:1-Erfolg errungen.
Großes Abtasten gab es zwischen den Kontrahenten nicht. Vor 35 Zuschauern besorgte Tino Schönwaldt bereits in der neunten Minute die Führung von SG SV Wandersleben. Xhesi Kelo trug sich in der 27. Spielminute in die Torschützenliste ein. In der 46. Minute verwandelte Muhamed Haredinaj einen Elfmeter zum 2:1 für Motor. Bis zur Halbzeit änderte sich am Stand nichts mehr und so ging es nach dem Pausenpfiff in den Kabinentrakt. In der Halbzeitpause änderte René Koch das Personal und brachte Khalil Alkado und Ole Göpel mit einem Doppelwechsel für Pepe Fischer und Kevin Ender auf den Platz. Erik Richard Joachim erhöhte für den FC Eisenach auf 3:1 (59.). Gleich drei Wechsel nahm SG SV Wandersleben in der 61. Minute vor. Tom Winter, Max Ludwig und Odin Hartmann verließen das Feld für Richard-Julius Kronfeld, Maurice Paul und Tom Holle. Das 2:3 des Teams von Trainer Björn Böttner stellte Sebastian Helbig sicher (63.). Für den nächsten Erfolgsmoment von Motor sorgte Haredinaj (79.), ehe Henryk Hubrich das 5:2 markierte (89.). Letztlich konnte sich SG SV Wandersleben nicht aus dem Abstiegssog befreien. Gegen die Wartburgstädter bekam man die Grenzen aufgezeigt.
Der FC Eisenach muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Heimmannschaft macht nach dem Erfolg in der Tabelle Boden gut und rangiert nun auf Position zwölf. Die formschwache Abwehr, die bis dato 47 Gegentreffer zuließ, ist ein entscheidender Grund für das schlechte Abschneiden von Motor in dieser Saison. Der FC Eisenach bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt vier Siege, ein Unentschieden und elf Pleiten. Durch den klaren Erfolg über SG SV Wandersleben ist Motor weiter im Aufwind.
SG SV Wandersleben bleibt die defensivschwächste Mannschaft der Kreisoberliga Westthüringen. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen den FC Eisenach – SG SV Wandersleben bleibt weiter unten drin. Mit erschreckenden 48 Gegentoren stellt SG SV Wandersleben die schlechteste Abwehr der Liga. Nun musste sich der Gast schon elfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Die sportliche Misere – in den letzten sieben Spielen gelang SG SV Wandersleben kein einziger Sieg – hat ein Abstürzen im Tableau zur Folge. Aktuell liegt SG SV Wandersleben nur auf Rang 14.
Motor stellt sich am Samstag (14:00 Uhr) bei ESV Lok Gotha vor, einen Tag später und zur selben Zeit empfängt SG SV Wandersleben den SG SV Blau-Weiß Dermbach.