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KL 02: St. Pauli VII – Süderelbe 3, 7:1 (4:1), Hamburg
St. Pauli VII kannte mit seinem hoffnungslos unterlegenen Gegner keine Gnade und trug einen 7:1-Erfolg davon. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Das Team von Mirco Bauermann wurde der Favoritenrolle gerecht. Im Hinspiel hatte St. Pauli VII bei Süderelbe 3. einen 3:1-Sieg eingefahren.
Diego Möbus brachte Süderelbe 3. in der elften Spielminute in Führung. Die passende Antwort hatte Owen Albert Patfield parat, als er in der 17. Minute zum Ausgleich traf. Philipp Urban stellte die Weichen für St. Pauli VII auf Sieg, als er in Minute 19 mit dem 2:1 zur Stelle war. Die Vorentscheidung führten Wilson Andres Idarraga Tello (29.) und Andres Mauricio Perlaza Molina (33.) mit zwei Toren innerhalb weniger Minuten herbei. Süderelbe 3. ließ zumindest bis zur Pause kein weiteres Tor zu und so blieb es bis zum Halbzeitpfiff beim deutlichen Vorsprung von St. Pauli VII. Mario Beecken von Süderelbe 3. nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Mahmoud Karkanawi blieb in der Kabine, für ihn kam Ogün Taflan. Dass es ein ungleiches Duell war, demonstrierten Andreas Tammen (55.), Perlaza Molina (76.) und Felix Meller (90.), die weitere Treffer für St. Pauli VII folgen ließen. Das Heimteam stellte in der 63. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Samuel Bartosch, Troy Elliott Luigs und Meller für Manuel Bächle, Idarraga Tello und Tammen auf den Platz. Schlussendlich setzte sich St. Pauli VII mit sieben Toren durch und machte bereits vor dem Seitenwechsel klar, welche Mannschaft als Sieger vom Platz gehen würde.
Im Tableau hatte der Sieg von St. Pauli VII keine Auswirkungen, es bleibt bei Platz sechs. Erfolgsgarant von St. Pauli VII ist die funktionierende Offensivabteilung, die mit 67 Treffern den Liga-Bestwert aufzeigt. Acht Siege, zwei Remis und sieben Niederlagen hat St. Pauli VII momentan auf dem Konto. Für St. Pauli VII sprangen in den letzten fünf Spielen nur vier Punkte heraus.
Süderelbe 3. bleibt die defensivschwächste Mannschaft der KL 02. In der Defensivabteilung des Gasts knirscht es gewaltig, weshalb man weiter im Schlamassel steckt. In der Defensive drückt der Schuh bei Süderelbe 3, was in den 62 kassierten Treffern zum Ausdruck kommt. Mit nun schon zwölf Niederlagen, aber nur drei Siegen und zwei Unentschieden sind die Aussichten von Süderelbe 3. alles andere als positiv. Die Fans warteten eine gefühlte Ewigkeit auf einen Erfolg von Süderelbe 3, der nach nunmehr zwölf sieglosen Spielen endlich gefeiert werden konnte. Damit ist Süderelbe 3. zumindest ein kleiner Befreiungsschlag gelungen.
Am nächsten Sonntag (14:00 Uhr) reist St. Pauli VII zu Harburger SC 2, am gleichen Tag begrüßt Süderelbe 3. Harburger TB 2. vor heimischem Publikum.