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Kreisoberliga ABI: ESV Petersroda – SV 1898 Wulfen, 11:0 (2:0), Petersroda
Einen berauschenden 11:0-Sieg fuhr der ESV Petersroda gegen den SV 1898 Wulfen ein. Der ESV Petersroda hatte vorab die besseren Karten. Ausgespielt hatte die Elf von Silvio Daniel alle davon und die Partie erfolgreich beendet. Das enge Hinspiel hatte der Gastgeber durch ein 3:2 siegreich gestaltet.
Nach nur 21 Minuten verließ Timo Rajewski von SV 1898 Wulfen das Feld, Anton Wilhelm Winter kam in die Partie. Für das 1:0 und 2:0 war Felix Zieschang verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (37./44.). Mit der Führung für den ESV Petersroda ging es in die Halbzeitpause. Sebastian Radke ließ den Anhang des ESV Petersroda unter den 40 Zuschauern jubeln und dank des nun deutlichen Vorsprungs (noch mehr) vom Sieg träumen. Mit Toren von Zieschang (51./75.), Gazmend Jefkaj (60.) und Youssef Sayed Alo (67.) zeigte der ESV Petersroda weiterhin klar, wer dieses Spiel beherrschte. Bei ESV Petersroda ging in der 64. Minute der etatmäßige Keeper Daniel Eipert raus, für ihn kam Thomas Frank Schulze. Hamed Nourzi gelang ein Doppelpack (78./85.), mit dem er das Ergebnis auf 9:0 hochschraubte. Das 10:0 für den ESV Petersroda stellte Jefkaj sicher. In der 86. Minute traf er zum zweiten Mal während der Partie. Gazmend Jefkaj stellte schließlich in der 87. Minute den 11:0-Sieg für den ESV Petersroda sicher. Am Ende ließ der ESV Petersroda kein gutes Haar an SV 1898 Wulfen und gewann außerordentlich hoch.
Im Tableau hatte der Sieg des ESV Petersroda keine Auswirkungen, es bleibt bei Platz sieben. Mit 56 geschossenen Toren gehört der ESV Petersroda offensiv zur Crème de la Crème der Kreisoberliga ABI. Der ESV Petersroda verbuchte insgesamt sieben Siege, zwei Remis und fünf Niederlagen. Durch den klaren Erfolg über den SV 1898 Wulfen ist der ESV Petersroda weiter im Aufwind.
Der SV 1898 Wulfen muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Nach der empfindlichen Schlappe steckt die Mannschaft von Patrick Belger weiter im Schlamassel. Im Angriff des Gasts herrscht Flaute. Erst 13-mal brachte der SV 1898 Wulfen den Ball im gegnerischen Tor unter. Nun musste sich der SV 1898 Wulfen schon neunmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Für den SV 1898 Wulfen sprangen in den letzten fünf Spielen nur vier Punkte heraus.
Nächsten Samstag (15:00 Uhr) gastiert der ESV Petersroda bei FSV Löberitz, der SV 1898 Wulfen empfängt zeitgleich den FV 1920 Merzien.