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Regionalklasse 3 (Kleinfeld): ESV Merseburg – Roter Stern Halle II, 12:0 (6:0), Merseburg
Ein bombastisches Torspektakel lieferte ESV Merseburg dem heimischen Publikum. Am Ende schickte man die Zweitvertretung von Roter Stern Halle mit einer 12:0-Pleite auf den Heimweg. ESV Merseburg setzte sich standesgemäß gegen Roter Stern Halle II durch. Das Hinspiel war eine Demonstration von ESV Merseburg gewesen, als man die Partie mit 7:0 für sich entschieden hatte.
Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen sorgte Sandra Giesecke mit ihrem Treffer vor 20 Zuschauern für die Führung des Tabellenführers (6.). In der 25. Minute erhöhte Sandra Brandt auf 2:0 für das Team von Coach Hannes Max. Giesecke überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für den Gastgeber (27.). Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Antonio Villanova, der noch im ersten Durchgang Johanna Broihan für Nikola Hess brachte (27.). Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Vanessa Liane Pluntke schnürte einen Doppelpack (29./30.), sodass ESV Merseburg fortan mit 5:0 führte. Der Halbzeitpfiff war noch nicht ertönt, als Giesecke ihren dritten Treffer nachlegte (37.). Roter Stern Halle II wurde in Abschnitt eins das Fell über die Ohren gezogen: Immer wieder griff die Keeperin der Gäste bis dahin hinter sich. Durch Treffer von Brandt (57.), Carolin Wündsch (60.), Pluntke (63.), Elisabeth Weiße (65.) und Chiara Hofmann (71.) zog ESV Merseburg uneinholbar davon. Das 12:0 für ESV Merseburg stellte Wündsch sicher. In der 72. Minute traf sie zum zweiten Mal während der Partie. Mit Weiße und Hofmann nahm Hannes Max in der 72. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Petra Ehrich und Constanze Schuhmann. Am Ende ließ ESV Merseburg kein gutes Haar an Roter Stern Halle II und siegte außerordentlich hoch.
Eine grundsolide Defensivleistung gepaart mit der Treffersicherheit der eigenen Offensive lassen ESV Merseburg in eine verheißungsvolle nähere Zukunft blicken. Mit nur zwei Gegentoren hat ESV Merseburg die beste Defensive der Regionalklasse 3 (Kleinfeld). ESV Merseburg setzt den furiosen Saisonstart fort und hat nun schon sieben Siege auf dem Konto.
Die Abstiegssorgen von Roter Stern Halle II sind nach der klaren Niederlage größer geworden. Die Hintermannschaft des Schlusslichts steht bislang auf wackeligen Beinen. Bereits 42 Gegentore kassierte Roter Stern Halle II im Laufe der bisherigen Saison.
Die Defensivleistung von Roter Stern Halle II lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen ESV Merseburg offenbarte Roter Stern Halle II eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Am kommenden Sonntag trifft ESV Merseburg auf SG Döllnitz e.V, Roter Stern Halle II spielt am selben Tag gegen SV Fortuna Brücken.