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Kreisliga A Beckum: Ahlener SG – Westfalia Vorhelm I, 3:2 (1:1), Ahlen
Die Ahlener siegten im Kellerduell vor heimischem Publikum mit 3:2 gegen die Westfalia. Auf dem Papier hatte sich ein enges Match bereits abgezeichnet. Beim Blick auf das knappe Endergebnis wurde diese Erwartung letztlich bestätigt. Das Hinspiel war unentschieden mit 2:2 geendet.
Der Ahlener SG geriet schon in der neunten Minute in Rückstand, als Simon Kläsener das schnelle 1:0 für den Westfalia Vorhelm I erzielte. In der 44. Minute verwandelte Jonas Schmalz dann einen Elfmeter für die Ahlener zum 1:1. Zum Seitenwechsel hatte keine Mannschaft die Oberhand gewonnen. Unentschieden lautete der Zwischenstand. Bei Ahlener SG kam zu Beginn der zweiten Hälfte Donis Duraj für Marwan Al Shehada in die Partie. Jan Henrik Drügemöller versenkte den Ball in der 55. Minute im Netz der SG. Geschockt zeigte sich die Mannschaft von Trainer Andre Peckruhn nicht. Nur wenig später war Duraj mit dem Ausgleich zur Stelle (58.). Andre Kaldewei setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Richard Schulze-Horsel und Christoph Lüning auf den Platz (59.). Furkan Darama traf zum 3:2 zugunsten der Ahlener (78.). Andre Kaldewei wollte die Westfalia zu einem Ruck bewegen und so sollten Simon Flenner und David Anker eingewechselt für Leonard Brinkmann und Nick Fährenkemper neue Impulse setzen (81.). Schließlich holte der Ahlener SG gegen den direkten Abstiegskonkurrenten die Big Points und feierte einen 3:2-Sieg.
Das Heimteam muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Der Sieg hatte Auswirkungen auf die Tabelle, wo die Ahlener nun auf dem zehnten Platz stehen. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel des Ahlener SG ist deutlich zu hoch. 63 Gegentreffer – kein Team der Kreisliga A Beckum fing sich bislang mehr Tore ein. Die Ahlener bessern ihre eher dürftige Bilanz auf und kommen nun auf insgesamt fünf Siege, vier Unentschieden und acht Pleiten.
In der Defensivabteilung des Westfalia Vorhelm I knirscht es gewaltig, weshalb Vorhelm weiter im Schlamassel steckt. Mit nun schon elf Niederlagen, aber nur vier Siegen und zwei Unentschieden sind die Aussichten des Gasts alles andere als positiv. Der Westfalia bleibt das Pech treu, was die vierte Pleite in Serie nachhaltig unter Beweis stellt.
Während der Ahlener SG am kommenden Sonntag den SV Neubeckum I empfängt, bekommt es der Westfalia Vorhelm I am selben Tag mit der Zweitvertretung von Rot-Weiß Vellern zu tun.