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Verbandsliga Herren: Penzliner SV – Rostocker FC, 7:0 (4:0), PENZLIN
Ein einseitiges Torfestival lieferten sich der Penzliner SV und der Rostocker FC mit dem Endstand von 7:0. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Der Penzliner SV wurde der Favoritenrolle gerecht. Auf fremdem Platz hatte sich der Penzliner SV im Hinspiel einen 3:0-Sieg bei Rostocker FC gesichert.
Jeffrey Grapentin brachte sein Team in der 20. Minute nach vorn. Doppelpack für den Penzliner SV: Nach seinem ersten Tor (26.) markierte Alexander Lukesch wenig später seinen zweiten Treffer (30.). Der Rostocker FC stellte in der 34. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Louis Zizou Barkow, Matheo Scholler und Florian Schwarz für Michal Mikolaj Lopatynski, Marcel Schmidt und Sven Hecker auf den Platz. Der Treffer von Michael Kaul ließ nach 39 Minuten die 99 Zuschauer neuerlich jubeln und vergrößerte den Vorsprung des Penzliner SV. Mit einer deutlichen Führung der Mannschaft von Trainer Norman Richter ging es in die Halbzeitpause. Dass es ein ungleiches Duell war, demonstrierten William Tews (70.), Moritz Horn (80.) und Fiete Walter (88.), die weitere Treffer für das Heimteam folgen ließen. Gleich drei Wechsel nahm der Penzliner SV in der 80. Minute vor. Tews, Oliver Kowal und Max Lucas Schwenn verließen das Feld für Walter, Tyler Noel Jeske und Conor Keil. Nach abgeklärter Leistung blickte der Penzliner SV auf einen klaren Heimerfolg über den Rostocker FC.
Die drei Punkte brachten den Penzliner SV in der Tabelle voran. Der Penzliner SV liegt nun auf Rang zehn. Der Penzliner SV bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt fünf Siege, drei Unentschieden und acht Pleiten. Nach neun Spielen ohne Sieg bejubelte der Penzliner SV endlich wieder einmal drei Punkte.
Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen den Penzliner SV – der Rostocker FC bleibt weiter unten drin. Ein ums andere Mal wurde die Abwehr des Rostocker FC im bisherigen Saisonverlauf an ihre Grenzen gebracht. Die 45 kassierten Treffer sind der schlechteste Wert der Verbandsliga Herren. Nun musste sich das Team von Tobias Schulz schon zwölfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Die Not des Gasts wird immer größer. Gegen den Penzliner SV verlor der Rostocker FC bereits das sechste Ligaspiel am Stück.
Über eine sattelfeste Defensive verfügen beide Teams normalerweise nicht: Durchschnittlich 2,69 Gegentreffer des Penzliner SV stehen 2,81 bei Rostocker FC gegenüber. Im aktuellen Spiel gelang es ersteren aber zur Abwechslung, keinen Gegentreffer zuzulassen.
Nächster Prüfstein für den Penzliner SV ist auf gegnerischer Anlage der FC Schönberg (Sonntag, 14:00 Uhr). Tags zuvor misst sich der Rostocker FC mit Malchower SV (14:00 Uhr).