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11Teamsports Thüringenliga: TSV Gera-Westvororte – SV SCHOTT Jena, 2:3 (0:0), Gera
Im Spiel der TSV Gera-Westvororte gegen den SV SCHOTT Jena gab es Tore am laufenden Band. Am Ende stand es 3:2 zugunsten der Schottianer. Die Geraer erlitten gegen die Glaswerker erwartungsgemäß eine Niederlage. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit gewesen. Der SV SCHOTT Jena hatte mit 4:1 gesiegt.
Nach den ersten 45 Minuten ging es für die TSV Gera-Westvororte und die Glaswerker ohne Torerfolg in die Kabinen. Zum Seitenwechsel ersetzte Felix Schirmer von SV SCHOTT Jena seinen Teamkameraden Brain-Ochuko Efevberha. Der Gast ging durch Simon Feistner in der 51. Minute in Führung. Den Freudenjubel des Ligaprimus machte Christopher Lätz zunichte, als er kurz darauf den Ausgleich besorgte (56.). Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Franz Bobkiewicz vor den 136 Zuschauern den dritten Treffer des Spiels für das Team von Coach Christian Kummer erzielte. Daniel Gehrt setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Christian Kruschke und Sascha Winefeld auf den Platz (64.). Benno Walter erhöhte den Vorsprung der Glaswerker nach 68 Minuten auf 3:1. Tim Richter beförderte das Leder zum 2:3 der Geraer in die Maschen (78.). Daniel Gehrt wollte den TSV zu einem Ruck bewegen und so sollten Ben Leonhardt und Julian Hoyer eingewechselt für Richter und Philipp Rehnelt neue Impulse setzen (180.). Am Ende punktete der SV SCHOTT Jena dreifach bei Gastgeber.
Die TSV Gera-Westvororte muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen die Glaswerker – die Geraer bleiben weiter unten drin. Nun musste sich die TSV Gera-Westvororte schon neunmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und sechs Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kamen die Geraer auf insgesamt nur vier Punkte und hätten somit noch einiges mehr holen können.
Nach 18 Spieltagen und nur zwei Niederlagen stehen für den SV SCHOTT Jena 44 Zähler zu Buche. Erfolgsgarant der Glaswerker ist die funktionierende Offensivabteilung, die mit 69 Treffern den Liga-Bestwert aufzeigt. Den bitteren Geschmack einer Niederlage erlebte der SV SCHOTT Jena seit einiger Zeit nicht mehr. Exakt zwölf Spiele ist es her.
Am nächsten Samstag (14:00 Uhr) reist die TSV Gera-Westvororte zu SV BW 91 Bad Frankenhausen, am gleichen Tag begrüßen die Glaswerker den FC An der Fahner Höhe vor heimischem Publikum.