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LK - 2: MSC Preussen – TuS 1860 Magdeburg-Neustadt, 9:1 (3:0), Magdeburg
Der MSC Preussen erteilte dem TuS 1860 Magdeburg-Neustadt eine Lehrstunde und gewann mit 9:1. Eine Begegnung auf Augenhöhe? Mitnichten! Im Duell zweier vermeintlich ebenbürtiger Teams holte Preussen den maximalen Ertrag. Das Hinspiel hatte der MSC Preussen bei den Schwarz-Gelben mit 5:3 für sich entschieden.
31 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für Preussen schlägt – bejubelten in der 20. Minute den Treffer von Ihab El Zayat zum 1:0. Illia Kompaniiets war zur Stelle und markierte das 2:0 des MSC (22.). Für ruhige Verhältnisse sorgte Shahin Farho, als er das 3:0 für die Heimmannschaft besorgte (25.). Nach dem souveränen Auftreten der Elf von Trainer Dennis Kagelmann überraschte es kaum einen Zuschauer, dass zur Pause eine deutliche Führung stand. Durch Treffer von Artem Norenko (46.), El Zayat (50.) und Majed Al Mori (55.) zog der MSC Preussen uneinholbar davon. In der Pause stellte Preussen personell um: Per Doppelwechsel kamen Nathan Salman Ghazbaf und Artem Kulinich auf den Platz und ersetzten Maurice Thiem und Lukas Alexander Tischer. Kompaniiets legte in der 63. Minute zum 7:0 für den MSC Preussen nach. Vom Elfmeterpunkt erzielte Paul Niemann den Ehrentreffer für den TuS 1860 Magdeburg-Neustadt (67.). Mit dem Tor zum 8:1 steuerte El Zayat bereits seinen dritten Treffer an diesem Tag bei (73.). Norenko stellte schließlich in der 84. Minute den 9:1-Sieg für Preussen sicher. Marcel Kautz ) pfiff schließlich das Spiel ab, in dem der MSC Preussen bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Durch den Erfolg rückte Preussen auf die neunte Position der LK - 2 vor. Der MSC Preussen verbuchte insgesamt sieben Siege, zwei Remis und sieben Niederlagen. Nach fünf sieglosen Spielen ist Preussen wieder in der Erfolgsspur.
Große Sorgen wird sich Tino Beyer um die Defensive machen. Schon 53 Gegentore kassierten die Schwarz-Gelben. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. In der Defensivabteilung der Neustädter knirscht es gewaltig, weshalb man weiter im Schlamassel steckt. Fünf Siege, vier Remis und neun Niederlagen hat der Gast derzeit auf dem Konto. Der Negativtrend der vergangenen Spiele hat sich für den TuS 1860 Magdeburg-Neustadt auch auf die Situation im Klassement ausgewirkt. Gegenwärtig finden sich die Schwarz-Gelben auf Rang zwölf wieder.
Während der MSC Preussen am nächsten Samstag (15:00 Uhr) bei SV Groß Santersleben I gastiert, duelliert sich der TuS 1860 Magdeburg-Neustadt zeitgleich mit dem TSV Niederndodeleben.