SVE Wiefelstede nach der dritten Pleite in Folge Letzter
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Bezirksliga Weser-Ems 2: GVO Oldenburg – SVE Wiefelstede, 9:0 (3:0), Oldenburg
Der GVO Oldenburg zog dem SVE Wiefelstede das Fell über die Ohren: 0:9 lautete das bittere Resultat aus Sicht von Wiefelstede. Der GVO setzte sich standesgemäß gegen den SVE Wiefelstede durch. Im Hinspiel hatte der GVO Oldenburg die Oberhand behalten und einen 4:0-Erfolg davongetragen.
Ein Doppelpack brachte Oldenburg in eine komfortable Position: Eike-Tjark Schmidt war gleich zweimal zur Stelle (11./23.). Mit dem 3:0 von Mika Cengiz für das Heimteam war das Spiel eigentlich schon entschieden (37.). Das Team von Tony Petermann gab in Durchgang eins klar den Ton an. Folgerichtig stand zur Pause eine klare Führung auf dem Zettel. Zum Seitenwechsel ersetzte Marten Rothe von SV seinen Teamkameraden Hannes-Joon Heidemann. Der GVO baute die Führung aus, indem Schmidt zwei Treffer nachlegte (47./57.). Fabian Post überwand den gegnerischen Schlussmann zum 6:0 für den GVO Oldenburg (63.). Den Vorsprung des GVO ließ Schmidt in der 75. Minute anwachsen. Für das 8:0 und 9:0 war Post verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (78./81.). Schließlich beendete Referee Bennet von Deetzen die Misere des SVE Wiefelstede, bei der man mehr als genügend Treffer eingesteckt hatte.
Mit dem Zu-null-Sieg festigte der GVO Oldenburg die Position im oberen Tabellendrittel. Erfolgsgarant des GVO ist die funktionierende Offensivabteilung, die mit 78 Treffern den Liga-Bestwert aufzeigt. Die Saison des GVO Oldenburg verläuft weiterhin positiv, was die Gesamtbilanz von 13 Siegen, drei Remis und nur zwei Niederlagen klar belegt. Seit 13 Begegnungen hat der GVO das Feld nicht mehr als geschlagene Mannschaft verlassen.
Mit 54 Gegentreffern hat der SV schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur zehn Tore. Das heißt, der Gast musste durchschnittlich 3,38 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Nach 19 Spieltagen hat die Mannschaft von Mario Anderer die rote Laterne inne. Dem SVE Wiefelstede muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der Bezirksliga Weser-Ems 2 markierte weniger Treffer als der SV. Der SVE Wiefelstede musste sich nun schon 13-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der SV insgesamt auch nur zwei Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Der SVE Wiefelstede verliert nach der dritten Pleite weiter an Boden.
Am Sonntag muss der GVO Oldenburg bei VFL Stenum ran, zeitgleich wird der SV von TuS Obenstrohe in Empfang genommen.