Tschalumjan trifft: Schwarz-Gelb deklassiert Viktoria Resse
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Kreisliga A Herren: Viktoria Resse – SG Preußen Gladbeck 1910/29, 1:6 (1:3), Gelsenkirchen
Der SG Preußen Gladbeck 1910/29 führte den Viktoria Resse nach allen Regeln der Kunst mit 6:1 vor. Als Favorit rein – als Sieger raus. Schwarz-Gelb hat alle Erwartungen erfüllt. Im Hinspiel hatten sich beide Seiten wenig geschenkt. Letztlich hatte der Viktoria Resse mit 3:2 gesiegt.
Kaum war das Spiel angepfiffen, lag das Team von Trainer Jürgen Meier bereits in Front. Sven Jubt markierte in der dritten Minute die Führung. Alexander Tschalumjan schockte die Heimmannschaft und drehte die Partie mit seinem Doppelpack für den SG Preußen Gladbeck 1910/29 (8./16.). Für Jubt war der Einsatz nach elf Minuten vorbei. Für ihn wurde Luca Jorczik eingewechselt. Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Vetim Dana in der 21. Minute. Nach nur 24 Minuten verließ Jorczik von Viktoria Resse das Feld, Justin Walendy kam in die Partie. Mit einem Wechsel – Vangelis Harder kam für Youri Gläßer – startete der Viktoria Resse in Durchgang zwei. Bis zur Pause fiel kein weiteres Tor, sodass es schließlich mit unverändertem Ergebnis in die Kabinen ging. In der Halbzeitpause änderte Naim Murici das Personal und brachte Rejhan Dana und Kuzey-Cag Tarhan mit einem Doppelwechsel für Sekou Doumbouya und Sarhat Nishan Nafo auf den Platz. Nach den Treffern von Tschalumjan (58.) und Ali Ibrahim (79.) setzte Grace Tambwe (89.) den Schlusspunkt für Schwarz-Gelb. Mit Egzon Kadrija und Tschalumjan nahm Naim Murici in der 74. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Ardit Murici und Ibrahim. Der SG Preußen Gladbeck 1910/29 überrannte den Viktoria Resse förmlich mit sechs Toren und fährt so mit einem verdienten Sieg in der Tasche nach Hause.
Der Viktoria Resse muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. In der Defensivabteilung des Viktoria Resse knirscht es gewaltig, weshalb man weiter im Schlamassel steckt. Nun musste sich der Viktoria Resse schon elfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sechs Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. In den letzten fünf Partien ließ der Viktoria Resse zu viele Punkte liegen. Von 15 möglichen Zählern holte man lediglich vier.
Bei Schwarz-Gelb präsentierte sich die Abwehr angesichts 45 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (64). Durch den nie gefährdeten Sieg gegen den Viktoria Resse festigte der SG Preußen Gladbeck 1910/29 den dritten Tabellenplatz. Schwarz-Gelb knüpft mit dem Sieg an die guten Auftritte in der bisherigen Saison an. Insgesamt sammelte Preußen zwölf Siege, zwei Unentschieden und kassierte nur sechs Niederlagen. In den letzten fünf Partien rief der Gast konsequent Leistung ab und holte zehn Punkte.
Vor heimischem Publikum trifft der Viktoria Resse am nächsten Sonntag auf den SV GE-Hessler, während der SG Preußen Gladbeck 1910/29 am selben Tag die Eintracht Erle 1928 e.V. in Empfang nimmt.