Melden von Rechtsverstößen
Frauen Niederrheinliga: Rhenania Bottrop – CfR Links, 4:0 (0:0), Bottrop
CfR Links blieb gegen Rhenania Bottrop chancenlos und kassierte eine herbe 0:4-Klatsche. Rhenania Bottrop hatte vorab die besseren Karten. Ausgespielt hatte das Team von Trainer Marcel Dietzek alle davon und die Partie erfolgreich beendet. Im Hinspiel hatte der Gastgeber drei Punkte aus Düsseldorf entführt mit einem 4:0-Sieg.
Der Unparteiische setzte mit dem Halbzeitpfiff dem torlosen Treiben auf dem Feld vorläufig ein Ende. Zum Seitenwechsel ersetzte Svea Bach von CfR Links ihre Teamkameradin Lea Blondin. In der 61. Minute stellte Marcel Dietzek um und schickte in einem Doppelwechsel Fabienne Bauer und Lale Su Cepni für Joana Merten und Sabrina Mallner auf den Rasen. Das Warten der 50 Zuschauer auf den ersten Treffer hatte erst mit dem Tor von Celine Baschek zum 1:0 für Rhenania Bottrop in der 70. Minute ein Ende. Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Laura Buczkowski schnürte einen Doppelpack (73./81.), sodass Rhenania Bottrop fortan mit 3:0 führte. Christian Klein wollte CfR Links zu einem Ruck bewegen und so sollten Antonia Milch und Hana Shewan Mousa eingewechselt für Emma Koob und Lena Edle Von Pollak neue Impulse setzen (74.). Lale Senyildiz überwand die gegnerische Schlussfrau zum 4:0 für Rhenania Bottrop (87.). Letztlich feierte Rhenania Bottrop gegen CfR Links nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten Heimsieg.
Der Zu-null-Sieg lässt Rhenania Bottrop passable Chancen im Kampf um die besten Plätze. Die Offensive von Rhenania Bottrop in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch CfR Links war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 48-mal schlugen die Angreiferinnen von Rhenania Bottrop in dieser Spielzeit zu. Die Saison von Rhenania Bottrop verläuft weiterhin positiv, was die Gesamtbilanz von elf Siegen, einem Remis und nur drei Niederlagen klar belegt. Rhenania Bottrop erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien zwölf Zähler.
CfR Links bekommt das Defensivmanko nicht in den Griff und steckt weiter im Keller fest. Die Defensive des Gasts muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 36-mal war dies der Fall. CfR Links musste sich nun schon zehnmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da CfR Links insgesamt auch nur zwei Siege und zwei Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Für CfR Links sprangen in den letzten fünf Spielen nur vier Punkte heraus.
Am nächsten Sonntag reist Rhenania Bottrop zu SV Heißen Mülheim a.d. Ruhr, zeitgleich empfängt CfR Links MSV Duisburg.