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GL Kassel Gr.2: FSC Lohfelden – SV Espenau, 4:0 (3:0), Lohfelden
Mit einer 0:4-Niederlage im Gepäck ging es für den SV Espenau vom Auswärtsmatch bei den Lohfeldener in Richtung Heimat. Was die Favoritenrolle betrifft, waren sich die Experten vorab einig und wurden in ihrer Einschätzung letztlich auch nicht enttäuscht.
Der FSC Lohfelden erwischte einen Blitzstart ins Spiel. Lenart Mehmeti traf in der sechsten Minute zur frühen Führung. Bereits in der 13. Minute erhöhte Hossein Haydari den Vorsprung der Schwarz-Weißen. Mit dem 3:0 von Can Karademir für das Team von Trainer Nima Latifiahvaz war das Spiel eigentlich schon entschieden (19.). Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Patrick Dürrbaum, der noch im ersten Durchgang Steffen Frimmel für Stephan Germeroth brachte (42.). Die Lohfeldener gaben in Durchgang eins klar den Ton an. Folgerichtig stand zur Pause eine klare Führung auf dem Zettel. In der Pause stellte Patrick Dürrbaum um und schickte in einem Doppelwechsel Henri Ott und Niklas Oberbeck für Jan Schuetz und Simon Weinmann auf den Rasen. Mit Abdul-Ahad Khalid und Karademir nahm Nima Latifiahvaz in der 63. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Oleh Moriev und Mustafa Özata. Eigentlich war der SV Espenau schon geschlagen, als Taha Gül das Leder zum 0:4 über die Linie beförderte (68.). Am Ende blickte der FSC Lohfelden auf einen klaren 4:0-Heimerfolg über die Gäste.
Die Lohfeldener konnten sich gegen den SV Espenau auf eine sattelfeste Defensive verlassen und mischen in der Tabelle weiter um die besten Plätze mit. Der FSC Lohfelden sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf elf summiert. In der Bilanz kommen noch vier Unentschieden und vier Niederlagen dazu. Die Heimmannschaft ist seit drei Spielen unbezwungen.
Nach der klaren Pleite gegen die Lohfeldener steht der SV Espenau mit dem Rücken zur Wand. Insbesondere an vorderster Front liegt bei SV Espenau das Problem. Erst 16 Treffer markierte der Tabellenletzte – kein Team der GL Kassel Gr.2 ist schlechter. Der SV Espenau musste sich nun schon 16-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der SV Espenau insgesamt auch nur einen Sieg und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Mehr als drei Tore pro Spiel musste der SV Espenau im Schnitt hinnehmen – ein deutliches Zeichen dafür, wo der Schuh in der bisherigen Spielzeit drückt. Zum Vergleich: der FSC Lohfelden kassierte insgesamt gerade einmal 1,47 Gegentreffer pro Begegnung.
Am Sonntag müssen die Lohfeldener bei der TSG Sandershausen ran, zeitgleich wird der SV Espenau von GSV Eintr.Baunatal in Empfang genommen.