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Frauen Thüringenliga: ESV Lok Meiningen – Saalfeld Titans, 6:0 (3:0), Meiningen
ESV Lok Meiningen führte Saalfeld Titans nach allen Regeln der Kunst mit 6:0 vor. ESV Lok Meiningen hatte vorab die besseren Karten. Ausgespielt hatte die Mannschaft von Mathias Hofmann alle davon und die Partie erfolgreich beendet.
Für das erste Tor sorgte Laura Reglin. In der 20. Minute traf die Spielerin des Ligaprimus ins Schwarze. Der Treffer von Lara Sophie Abeßer aus der 24. Minute bedeutete vor den 40 Zuschauern fortan eine deutliche Führung zugunsten der Heimmannschaft. Noch vor der Halbzeit legte Reglin ihren zweiten Treffer nach (44.). Die Überlegenheit von ESV Lok Meiningen spiegelte sich in einer deutlichen Halbzeitführung wider. Zum Seitenwechsel ersetzte Marie-Therese Franke von Saalfeld Titans ihre Teamkameradin Mercedes Menzel. In der Halbzeitpause veränderte ESV Lok Meiningen die Aufstellung in großem Maße, sodass Lilly Sophie Reglin, Lilly Albrecht und Julia Döller für Lotta Parthum, Nora Rose und Helli Dömming weiterspielten. Laura Reglin überwand die gegnerische Schlussfrau zum 4:0 für ESV Lok Meiningen (53.). Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Hailey Groß schnürte einen Doppelpack (75./78.), sodass ESV Lok Meiningen fortan mit 6:0 führte. Am Ende fuhr ESV Lok Meiningen einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte ESV Lok Meiningen bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man Saalfeld Titans in Grund und Boden spielte.
Auf die Stabilität der eigenen Hintermannschaft konnte sich ESV Lok Meiningen beim Sieg gegen Saalfeld Titans verlassen, und auch tabellarisch sieht es für ESV Lok Meiningen weiter verheißungsvoll aus. Bei ESV Lok Meiningen greift die alte Fußballweisheit, wonach der Angriff Spiele gewinnt, die Abwehr aber Meisterschaften. Mit gerade einmal sechs Gegentoren stellt ESV Lok Meiningen die beste Defensive der Frauen Thüringenliga. ESV Lok Meiningen setzt den furiosen Saisonstart fort und hat nun schon elf Siege auf dem Konto.
Saalfeld Titans besetzt momentan mit 14 Punkten den neunten Tabellenplatz, das Torverhältnis ist mit 31:31 ausgeglichen. Das Team von Trainer Daniela Janke verbuchte insgesamt vier Siege, zwei Remis und fünf Niederlagen. Für die Gäste sprangen in den letzten fünf Spielen nur vier Punkte heraus.
Mehr als zwei Tore pro Spiel musste Saalfeld Titans im Schnitt hinnehmen – ein deutliches Zeichen dafür, wo der Schuh in der bisherigen Spielzeit drückt. Zum Vergleich: ESV Lok Meiningen kassierte insgesamt gerade einmal 0,55 Gegentreffer pro Begegnung.
Nächsten Sonntag (14:00 Uhr) gastiert ESV Lok Meiningen bei FC Thüringen Weida, Saalfeld Titans empfängt zeitgleich FSV Waltershausen.