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Kreisliga, Staffel B: Post SV Gera – SG TSV 1872 Langenwetzendorf, 0:6 (0:3), Gera
Ein einseitiges Torfestival lieferten sich der Post SV Gera und die SG TSV 1872 Langenwetzendorf mit dem Endstand von 0:6. Als Favorit rein – als Sieger raus. Die SG TSV 1872 Langenwetzendorf hat alle Erwartungen erfüllt. Im Hinspiel hatte sich der Post SV Gera als keine große Hürde erwiesen und mit 0:7 verloren.
Lorenz Nobbe trug sich in der 15. Spielminute in die Torschützenliste ein. Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Theodor Karg vor den 62 Zuschauern den zweiten Treffer des Spiels für die SG TSV 1872 Langenwetzendorf erzielte. Kurz vor der Pause traf Vincent Büttner für das Team von Trainer Philipp Schiller (41.). Der Tabellenführer dominierte den Gegner zur Pause nach Belieben und ging mit einer deutlichen Führung in die Kabine. Der Gast konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei der SG TSV 1872 Langenwetzendorf. Hannes Schneider ersetzte Luis Handke, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Wenig später verwandelte Maximilian Wetzel einen Elfmeter zum 4:0 zugunsten der SG TSV 1872 Langenwetzendorf (61.). Ramon Colmar baute den Vorsprung der SG TSV 1872 Langenwetzendorf in der 63. Minute aus. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Philipp Schiller, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Lukas Lenk und Moritz Gerwatowski kamen für Karg und David Gärtig ins Spiel (65.). Lenk gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für die SG TSV 1872 Langenwetzendorf (82.). Am Ende fuhr die SG TSV 1872 Langenwetzendorf einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte die SG TSV 1872 Langenwetzendorf bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man den Post SV Gera in Grund und Boden spielte.
Der Post SV Gera muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Nach der empfindlichen Schlappe steckt die Elf von Jan Kähne weiter im Schlamassel. Insbesondere an vorderster Front liegt bei den Gastgebern das Problem. Erst 13 Treffer markierte der Post SV Gera – kein Team der Kreisliga, Staffel B ist schlechter. Mit nun schon zehn Niederlagen, aber nur vier Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten des Post SV Gera alles andere als positiv. Nach dem dritten Fehlschlag am Stück ist der Post SV Gera weiter in Bedrängnis geraten. Gegen die SG TSV 1872 Langenwetzendorf war am Ende kein Kraut gewachsen.
Defensiv stabil, vorne treffsicher: Nach dem errungenen Erfolg schaut die SG TSV 1872 Langenwetzendorf hoffnungsfroh in die nähere Zukunft. Mit nur 16 Gegentoren stellt die SG TSV 1872 Langenwetzendorf die sicherste Abwehr der Liga. Die SG TSV 1872 Langenwetzendorf sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf 13 summiert. In der Bilanz kommen noch ein Unentschieden und eine Niederlage dazu. Seit 14 Partien ist es keiner Mannschaft mehr gelungen, die SG TSV 1872 Langenwetzendorf zu besiegen.
Am kommenden Sonntag tritt der Post SV Gera bei Hohenölsener SV an, während die SG TSV 1872 Langenwetzendorf einen Tag zuvor die FSV Berga empfängt.