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Kreisoberliga: SV Eintracht Lüderitz – SV Grieben, 6:1 (5:0), Tangerhütte
Der SV Eintracht Lüderitz zog dem SV Grieben das Fell über die Ohren: 1:6 lautete das bittere Resultat aus Sicht der Griebener. Der SV Eintracht Lüderitz setzte sich standesgemäß gegen den Sportverein Griebener durch. Im Hinspiel hatte es keinen Sieger gegeben. Die Mannschaften hatten sich mit einem 2:2 voneinander getrennt.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 51 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Tyres Monkowski war es, der in der vierten Minute zur Stelle war. In der 17. Minute brachte Jonas Fabian den Ball im Netz des SV Grieben unter. Lucas Drees legte in der 21. Minute zum 3:0 für den SV Eintracht Lüderitz nach. Für den nächsten Erfolgsmoment der Mannschaft von Coach Rolf Hartleben sorgte Moritz Hartleben (31.), ehe Monkowski das 5:0 markierte (42.). Die Partie war für den Sportverein Griebener bereits zur Pause gelaufen. Ausdruck der gegnerischen Dominanz war ein schier unüberwindbarer Rückstand. Tom Neumann von Schlusslicht nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Bastian Wilke blieb in der Kabine, für ihn kam Tom Witaszak. Der SV Eintracht Lüderitz stellte in der 56. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Johannes Richter, Humbert Vogel und Samuel Naumann für Sandro Stutzer, Hartleben und Richter auf den Platz. Fabian baute den Vorsprung des Tabellenführers in der 87. Minute aus. Der SV Grieben kam kurz vor dem Ende durch Christian Welzin zum Ehrentreffer (88.). Marc Jensen pfiff schließlich das Spiel ab, in dem der SV Eintracht Lüderitz bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Nach 17 Spieltagen und nur drei Niederlagen stehen für die Gastgeber 38 Zähler zu Buche. 64 Tore – mehr Treffer als der SV Eintracht Lüderitz erzielte kein anderes Team der Kreisoberliga. Der SV Eintracht Lüderitz ist seit drei Spielen unbezwungen.
Der Sportverein Griebener muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Wann findet der SV Grieben die Lösung für die Abwehrmisere? Im Spiel gegen den SV Eintracht Lüderitz setzte es eine neuerliche Pleite, womit man im Klassement weiter abrutschte. Der Sportverein Griebener schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 55 Gegentore verdauen musste. Mit nun schon 13 Niederlagen, aber nur einem Sieg und zwei Unentschieden sind die Aussichten des Gasts alles andere als positiv. Mit dem Gewinnen tut sich der SV Grieben weiterhin schwer, sodass man schon das siebte Spiel sieglos blieb.
Als Nächstes steht für den SV Eintracht Lüderitz eine Auswärtsaufgabe an. Am Samstag (15:00 Uhr) geht es gegen den KSG Berkau. Der Sportverein Griebener empfängt parallel die Zweitvertretung von Osterburger FC.