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Bördeoberliga: TSV Hadmersleben – Empor Wanzleben, 2:4 (1:2), Oschersleben (Bode)
Erfolgreich brachte der Empor Wanzleben den Auswärtstermin bei TSV Hadmersleben über die Bühne und gewann das Match mit 4:2. Auf dem Papier ging der Empor Wanzleben als Favorit ins Spiel gegen den TSV Hadmersleben – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war. Das Hinspiel war mit 1:0 zugunsten des Empor Wanzleben ausgegangen.
Die Mannschaft von Trainer Christian Säger legte los wie die Feuerwehr und kam vor 93 Zuschauern durch Brian Enrico Peters in der zehnten Minute zum Führungstreffer. Brian Enrico Peters musste nach nur 20 Minuten vom Platz, für ihn spielte Malte Sens weiter. In der 30. Minute erhöhte Tim Kühle auf 2:0 für den Empor Wanzleben. Durch einen von Jens Gammisch verwandelten Elfmeter gelang dem TSV Hadmersleben in der 36. Minute der 1:2-Anschlusstreffer. Zur Pause war der Empor Wanzleben im Fahrwasser und verbuchte eine knappe Führung. Anstelle von Leon Hempel war nach Wiederbeginn Johann Friedrich Kopper für den TSV Hadmersleben im Spiel. Kühle schnürte mit seinem zweiten Treffer einen Doppelpack und brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße (60.). In der 60. Minute stellte der TSV Hadmersleben personell um: Per Doppelwechsel kamen David Hinz und Stefan König auf den Platz und ersetzten Jan Kittelmann und Noel Herbst. Der Empor Wanzleben musste den Treffer von Noah Maximilian Jülich zum 2:3 hinnehmen (73.). In der Nachspielzeit besserte Kühle seine Torbilanz nochmals auf, als er in der 93. Minute seinen dritten Tagestreffer für den Gast erzielte. Schlussendlich reklamierte der Empor Wanzleben einen Sieg in der Fremde für sich und wies den TSV Hadmersleben mit 4:2 in die Schranken.
Große Sorgen wird sich David Hinz um die Defensive machen. Schon 46 Gegentore kassierte der TSV Hadmersleben. Mehr als drei pro Spiel – definitiv zu viel. Wann bekommt der TSV Hadmersleben die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen den Empor Wanzleben gerät man immer weiter in die Bredouille. Der TSV Hadmersleben musste sich nun schon neunmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da die Heimmannschaft insgesamt auch nur drei Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. In den letzten fünf Partien ließ der TSV Hadmersleben zu viele Punkte liegen. Von 15 möglichen Zählern holte man lediglich vier.
Für den Empor Wanzleben ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Fünf Siege, drei Remis und sechs Niederlagen hat der Empor Wanzleben derzeit auf dem Konto. Nach sechs Spielen ohne Sieg bejubelte der Empor Wanzleben endlich wieder einmal drei Punkte.
Während der TSV Hadmersleben am nächsten Samstag (15:00 Uhr) bei SV 1921 Etingen/Rätzlingen gastiert, duelliert sich der Empor Wanzleben zeitgleich mit SSV Stern Elbeu.