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Landesliga 2: SV Oberreichenbach – TSV Lustnau, 1:7 (1:5), Oberreichenbach
TSV Lustnau erteilte SV Oberreichenbach eine Lehrstunde: 7:1 hieß es am Ende für TSV Lustnau. Wem die Favoritenrolle bei diesem Match zusteht, war vorab klar. TSV Lustnau enttäuschte die Erwartungen nicht. Schon im Hinspiel hatte das Team von Coach Frieder Erne die Oberhand behalten und einen 8:0-Erfolg davongetragen.
Für das erste Tor sorgte Paula Alber. In der fünften Minute traf die Spielerin des Ligaprimus ins Schwarze. In der 16. Minute brachte Leonie Weber das Netz für den Gast zum Zappeln. Für das 1:2 von SV Oberreichenbach zeichnete Jana Sophie Albrecht verantwortlich (19.). Die Freude der Elf von Coach Holger Simon über den Anschlusstreffer währte allerdings nicht lange. Pauline Berlet (20.), Eva Kuhnle (25.) und Weber (37.) ließen an der Dominanz von TSV Lustnau keinen Zweifel aufkommen. Zum Seitenwechsel ersetzte Hannah Guhl von TSV Lustnau ihre Teamkameradin Anna Berenice Döpper. SV Oberreichenbach rettete sich mit einem deutlichen Rückstand in die Halbzeitpause. Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Weber schnürte einen Doppelpack (47./63.), sodass TSV Lustnau fortan mit 7:1 führte. Am Ende fuhr TSV Lustnau einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte TSV Lustnau bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man SV Oberreichenbach in Grund und Boden spielte.
Aufgrund der Niederlage befindet sich der Gastgeber weiter im Hintertreffen. SV Oberreichenbach rangiert nun auf einem direkten Abstiegsplatz. SV Oberreichenbach verbuchte insgesamt drei Siege, fünf Remis und fünf Niederlagen. Der Ertrag der vergangenen fünf Spiele ist überschaubar bei SV Oberreichenbach. Von 15 möglichen Zählern holte man nur fünf.
TSV Lustnau stabilisierte mit den drei Punkten die gute Ausgangsposition im Aufstiegsrennen. Die Defensive von TSV Lustnau (acht Gegentreffer) gehört zum Besten, was die Landesliga 2 zu bieten hat. TSV Lustnau setzt den furiosen Saisonstart fort und hat nun schon 13 Siege auf dem Konto.
Mehr als zwei Tore pro Spiel musste SV Oberreichenbach im Schnitt hinnehmen – ein deutliches Zeichen dafür, wo der Schuh in der bisherigen Spielzeit drückt. Zum Vergleich: TSV Lustnau kassierte insgesamt gerade einmal 0,62 Gegentreffer pro Begegnung.
Nächster Prüfstein für SV Oberreichenbach ist SV Granheim (Sonntag, 11:00 Uhr). TSV Lustnau misst sich am selben Tag mit SV Unterjesingen (17:00 Uhr).