Last-Minute-Remis: Volkenanndt wird zur Heldin von SG TSV Großfahner
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KREISOBERLIGA FRAUEN: SG TSV Großfahner – FSV Rot-Weiss Tabarz, 3:3 (2:2), Großfahner
Das Spiel vom Sonntag zwischen SG TSV Großfahner und FSV Rot-Weiss Tabarz endete mit einem 3:3-Remis. Die Vorzeichen hatten auf Sieg zugunsten von SG TSV Großfahner gestanden. Die 90 Minuten zeigten jedoch, dass SG TSV Großfahner der Favoritenrolle nicht gerecht wurde. Nach dem Hinspiel hatten sich die Gastgeber dank eines 3:2-Sieges mit der vollen Punktzahl wieder auf den Rückweg gemacht.
Die 30 Zuschauer erlebten mit, wie Lilly Wüstehoff das falsche Tor „anvisierte“ und ihre eigene Torhüterin überwand. Celine Kirchner schockte FSV Rot-Weiss Tabarz und drehte die Partie mit ihrem Doppelpack für SG TSV Großfahner (7./14.). Lena Kolzok musste nach nur 16 Minuten vom Platz, für sie spielte Andrea Arlt weiter. Nach nur 16 Minuten verließ Tina Keltner von SG TSV Großfahner das Feld, Lilli Kopka kam in die Partie. Ehe die Unparteiische die Protagonistinnen zur Pause bat, traf Laura Märtin zum 2:2 zugunsten von FSV Rot-Weiss Tabarz (41.). Zum Seitenwechsel hatte keine Mannschaft die Oberhand gewonnen. Unentschieden lautete der Zwischenstand. Matthias Eigendorf tauschte zur Halbzeit zwei für dieselbe Position nominierte Spielerinnen. Simone Märtin war fortan für Daniela Hörchner dabei. Dass FSV Rot-Weiss Tabarz in der Schlussphase auf den Sieg hoffte, war das Verdienst von Vivien Obst, die in der 72. Minute zur Stelle war. Für SG TSV Großfahner avancierte Leonie Volkenanndt zu der Spielerin, die in der Nachspielzeit mit ihrem Treffer zum 3:3 (92.) doch noch den Ausgleich erzielte. Am Ende stand es zwischen dem Team von Coach Steven Bosse und FSV Rot-Weiss Tabarz pari.
SG TSV Großfahner bleibt mit diesem Remis weiterhin auf Platz drei. Drei Siege, drei Remis und zwei Niederlagen hat SG TSV Großfahner derzeit auf dem Konto. SG TSV Großfahner wartet schon seit vier Spielen auf einen Sieg.
FSV Rot-Weiss Tabarz muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die Abwehrprobleme des Gasts bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel von FSV Rot-Weiss Tabarz ist deutlich zu hoch. 29 Gegentreffer – kein Team der KREISOBERLIGA FRAUEN fing sich bislang mehr Tore ein. Einen Sieg, vier Remis und vier Niederlagen hat FSV Rot-Weiss Tabarz momentan auf dem Konto. Drei Unentschieden und zwei Niederlagen aus den letzten fünf Spielen: FSV Rot-Weiss Tabarz kann einfach nicht gewinnen.
Vor heimischem Publikum trifft SG TSV Großfahner am nächsten Sonntag auf TSV Sundhausen 1869, während FSV Rot-Weiss Tabarz am selben Tag SG 1921 Merxleben in Empfang nimmt.