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Talk-Point Kreisliga Meisterrunde: FSV Oschatz – SV Spröda, 7:2 (3:0), Oschatz
Der FSV Oschatz fertigte SV Spröda am Sonntag nach allen Regeln der Kunst mit 7:2 ab.
Der FSV Oschatz legte los wie die Feuerwehr und kam vor 47 Zuschauern durch Alexander Ludewig in der achten Minute zum Führungstreffer. Nach nur 25 Minuten verließ Sebastian Schutt von SV Spröda das Feld, Christian Dießner kam in die Partie. Der FSV Oschatz baute die Führung in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs aus, als Til Queißer in der 48. Minute traf. Wenig später verwandelte Ben Queißer einen Elfmeter zum 3:0 zugunsten des Teams von Trainer Tino Köhler Oliver Erdmann (50.). Zur Halbzeit blickte der Gastgeber auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Anstelle von Ludewig war nach Wiederbeginn Julian Barth für den FSV Oschatz im Spiel. Für endgültig klare Verhältnisse sorgten die Treffer von Til Queißer (51.), Magnus Schindler (58.) und Jan Schumann (60.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Tino Köhler Oliver Erdmann, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Tim-Anthony Streubel und Oskar Hunger kamen für Michell Enrique Aquilera Alcala und Kevin Mandel ins Spiel (68.). Mit zwei schnellen Treffern von Florian Dittrich (74.) und Felix Pietzsch (78.) machte SV Spröda deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. Hunger gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für den FSV Oschatz (84.). Mit dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Maximilian Helmschmied fuhr der FSV Oschatz einen Kantersieg ein, der sich schon vor der Halbzeitpause abgezeichnet hatte.
Bei FSV Oschatz präsentierte sich die Abwehr angesichts zwölf Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (14). Der FSV Oschatz macht zu diesem frühen Saisonzeitpunkt Boden in der Tabelle gut und steht nun auf Rang vier.
Große Sorgen wird sich Christian Dießner um die Defensive machen. Schon elf Gegentore kassierte SV Spröda. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. Durch diese Niederlage fallen die Gäste in der Tabelle auf Platz fünf zurück.
Beide Teams fuhren in dieser Saison bisher zwei Siege ein.
Weiter geht es für den FSV Oschatz am kommenden Sonntag daheim gegen die Zweitvertretung von FSV Krostitz. Für SV Spröda steht am gleichen Tag ein Duell mit dem SV Mügeln-Ablaß an.