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Kreisliga Frauen: SV Zehdenick 1 – FSV Lok Eberswalde, 0:9 (0:4), Zehdenick
SV Zehdenick 1 hat den Start ins neue Fußballjahr nach neun Misserfolgen am Stück in den Sand gesetzt. Diesmal musste eine 0:9-Niederlage gegen FSV Lok Eberswalde verdaut werden. FSV Lok Eberswalde setzte sich standesgemäß gegen SV Zehdenick 1 durch. Das Hinspiel war mit einer 1:7-Klatsche für SV Zehdenick 1 geendet.
Für das erste Tor sorgte Nina Schrader. In der zwölften Minute traf die Spielerin von FSV Lok Eberswalde ins Schwarze. Lisa-Marie Dill musste nach nur 17 Minuten vom Platz, für sie spielte Adeline Stein weiter. Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Anika Schneidenbach vor den 20 Zuschauern den zweiten Treffer des Spiels für FSV Lok Eberswalde erzielte. Francis Wrobel überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für das Team von Coach Christian Krotz (33.). Ehe der Referee Julian Hauck die Protagonistinnen zur Pause bat, traf Emma Sprenger zum 4:0 zugunsten des Gasts (38.). Der tonangebende Stil von FSV Lok Eberswalde spiegelte sich in einer klaren Pausenführung wider. Zum Seitenwechsel ersetzte Lena-Michelle Muggelberg von FSV Lok Eberswalde ihre Teamkameradin Jeannine-Chantalle Roß. Innerhalb weniger Minuten trafen Victoria Krüger (50.) und Wrobel (53.). Damit bewies FSV Lok Eberswalde nochmals die Durchschlagskraft der Offensive. Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Sprenger schnürte einen Doppelpack (68./77.), sodass FSV Lok Eberswalde fortan mit 8:0 führte. Muggelberg gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für FSV Lok Eberswalde (78.). Schlussendlich pfiff Julian Hauck das Spiel ab und das Debakel von SV Zehdenick 1 war perfekt.
Wann findet die Mannschaft von Sven Bauer die Lösung für die eigene Abwehrmisere? Im Spiel gegen FSV Lok Eberswalde setzte es eine neuerliche Pleite, womit SV Zehdenick 1 im Klassement weiter abrutschte. Vollstreckerqualitäten demonstrierte das Heimteam bislang noch nicht. Der Angriff von SV Zehdenick 1 ist mit sieben Treffern der erfolgloseste der Kreisliga Frauen.
Der Sieg über SV Zehdenick 1, bei dem man ohne Gegentreffer blieb, lässt FSV Lok Eberswalde von Höherem träumen. Die Offensive von FSV Lok Eberswalde in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch SV Zehdenick 1 war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 46-mal schlugen die Angreiferinnen von FSV Lok Eberswalde in dieser Spielzeit zu. Mit fünf Siegen und fünf Niederlagen weist FSV Lok Eberswalde eine ausgeglichene Bilanz vor. Folgerichtig steht FSV Lok Eberswalde im Mittelfeld der Tabelle. Durch den klaren Erfolg über SV Zehdenick 1 ist FSV Lok Eberswalde weiter im Aufwind.
Nach der klaren Niederlage gegen FSV Lok Eberswalde ist SV Zehdenick 1 weiter das defensivschwächste Team der Kreisliga Frauen.
Während SV Zehdenick 1 am nächsten Sonntag (13:00 Uhr) bei MSV 1919 Neuruppin gastiert, duelliert sich FSV Lok Eberswalde am gleichen Tag mit FSV Forst Borgsdorf.