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Bezirksliga Staffel 04: SG Hemer – TuRa Freienohl, 6:1 (3:0), Hemer
Der TuRa Freienohl kam gegen den SG Hemer mit 1:6 unter die Räder. Die SG hatte schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen. Im Hinspiel hatte der finale Pfiff des Unparteiischen Hemer beim Stand von 2:0 zum Sieger gemacht.
Elias Lamghizrati brachte die Freienohler per Doppelschlag ins Hintertreffen, als er in der 28. und 38. Minute vollstreckte. Die 150 Zuschauer hatten sich schon auf die Halbzeitpause eingestellt, da schlug Yannick Beringhoff noch einmal zu: 3:0 stand es nun aus Sicht des SG Hemer (48.). Der dominante Vortrag des Teams von Coach Stefan Odenhausen im ersten Spielabschnitt zeigte sich an der deutlichen Halbzeitführung. Matthias Kauke schickte Tim Müller aufs Feld. Dirk Potofski blieb in der Kabine. Für endgültig klare Verhältnisse sorgten die Treffer von Alexander Rudi (60.), David Gabco (63.) und Tim Bimberg (77.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Stefan Odenhausen, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Cristian Celentano und Bimberg kamen für Emir Varan und Lamghizrati ins Spiel (60.). Matthias Kauke wollte den TuRa Freienohl zu einem Ruck bewegen und so sollten Tim Wendt und Henry Busch eingewechselt für Benjamin Kemper und Jonas Flörke neue Impulse setzen (72.). Mit Gianluca Grahl und Gabco nahm Stefan Odenhausen in der 74. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Konstantin Werner und Kevin Straitenberger. In der Schlussphase gelang Luis Ehm noch der Ehrentreffer für die Freienohler (78.). Am Ende fuhr der SG Hemer einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte die SG bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man den TuRa Freienohl in Grund und Boden spielte.
Trotz der drei Zähler machte die SG im Klassement keinen Boden gut. Die Heimmannschaft verbuchte insgesamt acht Siege, fünf Remis und sechs Niederlagen. Der SG Hemer befindet sich auf Kurs und holte in den vergangenen fünf Spielen zehn Punkte.
Die Freienohler müssen sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die deutliche Niederlage verschärft die Situation von TuRa immens. Insbesondere an vorderster Front kommt der TuRa Freienohl nicht zur Entfaltung, sodass nur 23 erzielte Treffer auf das Konto des Gasts gehen. Nun mussten sich die Freienohler schon elfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die vier Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Die schmerzliche Phase des TuRa Freienohl dauert an. Bereits zum fünften Mal in Folge verließ man am Sonntag das Feld als Verlierer.
Am nächsten Sonntag reist die SG zu SG Bödefeld/Henne-Rartal, zeitgleich empfangen die Freienohler den BC Eslohe.