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GL Wiesbaden: FV Alemannia Nied – SG Rauenthal/Martinsthal, 6:2 (3:1), Frankfurt am Main
Die SG Rauenthal/Martinsthal konnte dem FV Alemannia Nied nicht viel entgegensetzen und verlor das Spiel mit 2:6. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur FV Alemannia Nied heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck.
Für das erste Tor sorgte Edward Mensah-Bonsu. In der 15. Minute traf der Spieler des FV Alemannia Nied ins Schwarze. Geschockt zeigte sich die SG Rauenthal/Martinsthal nicht. Nur wenig später war Jan Lucas Steinmetz mit dem Ausgleich zur Stelle (18.). Kurz vor dem Pfiff zur Halbzeit machte Daniel Niebling das 2:1 zugunsten des FV Alemannia Nied (40.). Bevor es in die Pause ging, hatte Sascha Wittenberg noch das 3:1 der Elf von Coach Maurice Lampe parat (45.). Mit der Führung für die Heimmannschaft ging es in die Halbzeitpause. Zum Seitenwechsel ersetzte Calvin Ceranski von der SG Rauenthal/Martinsthal seinen Teamkameraden David Reusing. Johannes Buff versenkte den Ball in der 67. Minute im Netz des FV Alemannia Nied. Die Freude der SG Rauenthal/Martinsthal über den Anschlusstreffer währte allerdings nicht lange. Deniz Cicek (72.), Tarik Choukairi (85.) und Jalil Shirendel (91.) ließen an der Dominanz des FV Alemannia Nied keinen Zweifel aufkommen. Kurz vor dem Ende des Spiels nahm der FV Alemannia Nied noch einen Doppelwechsel vor, sodass Bleron Mziu und Shirendel für Marvin Lauer und Wittenberg weiterspielten (87.). Letztlich kam der FV Alemannia Nied gegen die SG Rauenthal/Martinsthal zu einem verdienten 6:2-Sieg.
Bei FV Alemannia Nied präsentierte sich die Abwehr angesichts 56 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (59). Der FV Alemannia Nied bleibt mit diesem Erfolg weiterhin auf dem siebten Platz. Neun Siege, vier Remis und neun Niederlagen hat der FV Alemannia Nied momentan auf dem Konto. Durch den klaren Erfolg über die SG Rauenthal/Martinsthal ist der FV Alemannia Nied weiter im Aufwind.
Große Sorgen wird sich Daniel Schadel um die Defensive machen. Schon 57 Gegentore kassierte die SG Rauenthal/Martinsthal. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. Der Gast befindet sich nach der deutlichen Niederlage gegen den FV Alemannia Nied weiter im Abstiegssog. Die SG Rauenthal/Martinsthal musste sich nun schon zwölfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da die SG Rauenthal/Martinsthal insgesamt auch nur sieben Siege und drei Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Vor heimischem Publikum trifft der FV Alemannia Nied am nächsten Sonntag auf den SV 1913 Niedernhausen, während die SG Rauenthal/Martinsthal am selben Tag den FC Dorndorf in Empfang nimmt.