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1.Kreisklasse Süd: VfL Sittensen – SG Westerholz/Hetzwege, 6:0 (3:0), Sittensen
VfL Sittensen kannte mit seinem hoffnungslos unterlegenen Gegner keine Gnade und trug einen 6:0-Erfolg davon. VfL Sittensen setzte sich standesgemäß gegen SG Westerholz/Hetzwege durch. Enger ging es kaum: VfL Sittensen hatte sich im Hinspiel knapp mit 3:2 behauptet.
Kaum war das Spiel angepfiffen, lag die Heimmannschaft bereits in Front. Paul Helmdach markierte in der dritten Minute die Führung. Das Team von Torben Klinger machte weiter Druck und erhöhte den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Finn Marvin Martens (7.). David Miguel Lüdemann brachte VfL Sittensen in ruhiges Fahrwasser, indem er das 3:0 erzielte (15.). Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Cord Ohlmann, der noch im ersten Durchgang Nico Marg für Chris-Gideon Rathje brachte (38.). Die beiden Mannschaften verabschiedeten sich schließlich mit der deutlichen Führung für VfL Sittensen in die Pause. Martens gelang ein Doppelpack (50./60.), mit dem er das Ergebnis auf 5:0 hochschraubte. Mit einem Doppelwechsel holte Torben Klinger Lüdemann und Martens vom Feld und brachte Ali Imran Özdilek und Lasse Michaelis ins Spiel (61.). Mit Kyryl Didkivskyi und Jordi Gerken nahm Torben Klinger in der 80. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Lukas Ehlen und Colin Kück. Helmdach gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für VfL Sittensen (90.). Am Ende fuhr VfL Sittensen einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte VfL Sittensen bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man SG Westerholz/Hetzwege in Grund und Boden spielte.
Mit dem Zu-null-Sieg festigte VfL Sittensen die Position im oberen Tabellendrittel. Die Angriffsreihe von VfL Sittensen lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 42 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. VfL Sittensen verbuchte insgesamt acht Siege, vier Remis und vier Niederlagen. Die Leistungskurve von VfL Sittensen zeigt steil nach unten und so wartet man nun schon seit vier Spielen auf den nächsten Sieg.
SG Westerholz/Hetzwege muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen VfL Sittensen – SG Westerholz/Hetzwege bleibt weiter unten drin. Der Angriff ist bei SG Westerholz/Hetzwege die Problemzone. Nur 19 Treffer erzielten die Gäste bislang. Nun musste sich SG Westerholz/Hetzwege schon achtmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Mit vier von 15 möglichen Zählern aus den letzten fünf Spielen hat SG Westerholz/Hetzwege noch Luft nach oben.
Nächsten Sonntag (15:00 Uhr) gastiert VfL Sittensen bei MTV Jeddingen, SG Westerholz/Hetzwege empfängt zeitgleich SG Reeßum/Taaken.