Anschlusstor von Mizmizlioglu bleibt nur ein Ehrentreffer
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Frauen Bezirksliga St.1: Lichtenrader BC – Moabiter FSV II, 4:1 (1:0), Berlin
Durch ein 4:1 holte sich Lichtenrader BC zu Hause drei Punkte. Der Gast Moabiter FSV II hatte das Nachsehen. Pflichtgemäß strich Lichtenrader BC gegen die Zweitvertretung von Moabiter FSV drei Zähler ein.
Aylin Mizmizlioglu, die von der Bank für Sofie Manthe kam, sollte für neue Impulse bei Moabiter FSV II sorgen (30.). Für das erste Tor sorgte Elize Wittenzellner. In der 38. Minute traf die Spielerin von Lichtenrader BC ins Schwarze. Zum Seitenwechsel ersetzte Helena Isabel Geach von Moabiter FSV II ihre Teamkameradin Tomoko Tanaka. Ohne dass sich am Stand noch etwas tat, schickte Schiedsrichter Dominik Paul Lischetti die Akteurinnen in die Pause. In der 48. Minute lenkte Skadi Rackow den Ball zugunsten von Lichtenrader BC ins eigene Netz. Mizmizlioglu ließ sich in der 50. Minute nicht zweimal bitten und verwertete zum 1:2 für Moabiter FSV II. Für das dritte Tor von Lichtenrader BC war Charlotte Mocekat verantwortlich, die in der 55. Minute das 3:1 besorgte. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Steve Ekeh, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Gianna Mietzner und Angelina Bliefert kamen für Franziska Sophia Dylong und Mocekat ins Spiel (57.). Saskia Boller überwand die gegnerische Schlussfrau zum 4:1 für Lichtenrader BC (75.). Am Schluss schlug Lichtenrader BC Moabiter FSV II mit 4:1.
Nach 18 absolvierten Spielen stockte Lichtenrader BC sein Punktekonto bereits auf 42 Zähler auf und hält damit einen starken dritten Platz. Die Offensive des Gastgebers in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch Moabiter FSV II war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 49-mal schlugen die Angreiferinnen von Lichtenrader BC in dieser Spielzeit zu. Die Saison von Lichtenrader BC verläuft weiterhin vielversprechend. Insgesamt hat Lichtenrader BC nun schon 13 Siege und drei Remis auf dem Konto, während es erst zwei Niederlagen setzte.
Moabiter FSV II muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Nach der empfindlichen Schlappe steckt die Mannschaft von Martin Meyer weiter im Schlamassel. Der Gast musste sich nun schon zehnmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da Moabiter FSV II insgesamt auch nur sechs Siege und zwei Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Mit vier Siegen in Folge ist Lichtenrader BC so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“.
Vor heimischem Publikum trifft Lichtenrader BC am nächsten Sonntag auf die Reserve von FSV Hansa 07, während Moabiter FSV II am selben Tag FC Hertha 03 II in Empfang nimmt.