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Kreisliga - Südost: SG Reinfeld/Kronsforde – VfL Vorwerk, 15:1 (7:0), Lübeck
Ein bombastisches Torspektakel lieferte SG Reinfeld/Kronsforde dem heimischen Publikum. Am Ende schickte man VfL Vorwerk mit einer 15:1-Pleite auf den Heimweg. SG Reinfeld/Kronsforde setzte sich standesgemäß gegen VfL Vorwerk durch. Im Hinspiel war VfL Vorwerk mit 0:8 krachend untergegangen.
Luis Henri Mickeleit versenkte die Kugel zum 1:0 (25.). Dennis Lie erhöhte für SG Reinfeld/Kronsforde auf 2:0 (26.). Florian Horn überwand den gegnerischen Schlussmann zum 3:0 für den Tabellenprimus (33.). Durch Treffer von Lie (34.), Benjamin Pirch (40.), Thore Rahn-Marx (43.) und Horn (44.) zog die Mannschaft von Jan Fischer uneinholbar davon. Die Partie war für VfL Vorwerk bereits zur Pause gelaufen. Ausdruck der gegnerischen Dominanz war ein schier unüberwindbarer Rückstand. Benjamin Schramm von den Gästen nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Diyar Akan blieb in der Kabine, für ihn kam Marvin Steinbach. In der Halbzeit nahm SG Reinfeld/Kronsforde gleich zwei Wechsel vor. Fortan standen Finn-Matti Klinke und Mika Henrik Neumann für Lie und Phillip Hackbarth auf dem Platz. Niclas Johann Tiessen erzielte in der 47. Minute den Ehrentreffer für VfL Vorwerk. Innerhalb weniger Minuten trafen Horn (51.) und Julian Wenzel (53.). Damit bewies SG Reinfeld/Kronsforde nochmals die Durchschlagskraft der Offensive. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Jan Fischer, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Tjark Ove Jelonnek und Ben Bäßler kamen für Horn und Wenzel ins Spiel (59.). Eine starke Leistung zeigte Mickeleit, der sich mit einem Doppelpack für SG Reinfeld/Kronsforde beim Trainer empfahl (64./67.). Der Gastgeber zeigte auch weiterhin keine Gnade. So schossen Bäßler (77.), Neumann (82./88.) und Fabian Meyer (86.) vier weitere Treffer. Am Ende ließ SG Reinfeld/Kronsforde kein gutes Haar an VfL Vorwerk und gewann außerordentlich hoch.
Nach 22 Spieltagen und nur einer Niederlage stehen für SG Reinfeld/Kronsforde 63 Zähler zu Buche. Erfolgsgarant von SG Reinfeld/Kronsforde ist die funktionierende Offensivabteilung, die mit 93 Treffern den Liga-Bestwert aufzeigt.
VfL Vorwerk muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als vier Gegentreffer pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen SG Reinfeld/Kronsforde – VfL Vorwerk bleibt weiter unten drin. Die Ausbeute der Offensive ist bei VfL Vorwerk verbesserungswürdig, was man an den erst 23 geschossenen Treffern eindeutig ablesen kann. Mit nun schon 17 Niederlagen, aber nur zwei Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten von VfL Vorwerk alles andere als positiv. SG Reinfeld/Kronsforde hat die Krise von VfL Vorwerk verschärft. VfL Vorwerk musste bereits den dritten Fehlschlag in Folge in Kauf nehmen.
SG Reinfeld/Kronsforde begrüßt am kommenden Dienstag (19:30 Uhr) den SV Viktoria in Reinfeld (Holstein). Als Nächstes steht VfL Vorwerk Lübeck 1876 gegenüber (Samstag, 16:30 Uhr).