Melden von Rechtsverstößen
LK - 4: FC Stahl Aken – SG 1919 Trebitz, 1:3 (0:2), Aken (Elbe)
Die SG 1919 Trebitz entschied das Kellerduell gegen den FC Stahl Aken mit 3:1 für sich. Die Trebitz erledigten die Hausaufgaben sorgfältig und verbuchten gegen den Underdog einen Dreier. Im Hinspiel hatten die Rot-Weißen beim 3:0-Sieg alle drei Punkte mit auf den Heimweg genommen.
Für das erste Tor sorgte Max Oberländer. In der 26. Minute traf der Spieler der SG 1919 Trebitz ins Schwarze. Die 48 Zuschauer hatten sich schon auf die Halbzeitpause eingestellt, da schlug Niklas Födisch noch einmal zu: 2:0 stand es nun aus Sicht der SG (45.). Daniel Arms von FC Stahl Aken nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Tom Wotschadlo blieb in der Kabine, für ihn kam Paul Knauth. Ohne dass sich am Stand noch etwas tat, schickte Schiedsrichter Marco Mollenhauer die Akteure in die Pause. Rumen Rehsack ließ sich in der 51. Minute nicht zweimal bitten und verwertete zum 1:2 für die Rot-Weißen. In der 53. Minute brachte Joel Höppner das Netz für die Trebitz zum Zappeln. Letztlich konnte sich der FC Stahl Aken nicht aus dem Abstiegssog befreien. Gegen die Mannschaft von Trainer Enrico Heede bekam man die Grenzen aufgezeigt.
65 Tore kassierten die Rot-Weißen bereits im Laufe dieser Spielzeit – so viel wie keine andere Mannschaft in der LK - 4. Wann finden die Elbekicker die Lösung für die eigene Abwehrmisere? Im Spiel gegen die SG 1919 Trebitz setzte es eine neuerliche Pleite, womit der FC Stahl Aken im Klassement weiter abrutschte. Die Offensive der Rot-Weißen zeigt sich bislang äußerst abschlussschwach – 21 geschossene Treffer stellen den schlechtesten Ligawert dar. Mit nun schon 14 Niederlagen, aber nur einem Sieg und zwei Unentschieden sind die Aussichten der Gastgeber alles andere als positiv. Nach dem dritten Fehlschlag am Stück ist der FC Stahl Aken weiter in Bedrängnis geraten. Gegen die Trebitz war am Ende kein Kraut gewachsen.
Für die SG 1919 Trebitz ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Fünf Siege, ein Remis und elf Niederlagen hat der Gast derzeit auf dem Konto. Mit vier Siegen in Folge sind die Trebitz so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“.
Während die Rot-Weißen am nächsten Samstag (15:00 Uhr) bei SV Seegrehna gastieren, duelliert sich die SG 1919 Trebitz zeitgleich mit dem SV Friedersdorf.