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TEAMBRO-Kreisoberliga: Heidenauer SV – SG Empor Possendorf, 5:0 (2:0), Heidenau
Heidenauer SV zog der SG Empor Possendorf das Fell über die Ohren: 0:5 lautete das bittere Resultat aus Sicht der Poisentaler. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten von Heidenauer SV. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe duelliert, ehe mit dem Team von Uwe Kuhl ein 2:1-Sieger feststand.
Oliver Franz witterte seine Chance und schoss den Ball zum 1:0 für den Tabellenführer ein (25.). Noch bevor der erste Durchgang abgelaufen war, traf Alexander Kavgic vor 75 Zuschauern ins Netz. Mit der Führung für Heidenauer SV ging es in die Kabine. Zum Seitenwechsel ersetzte Felix Kühnscherf von Empor seinen Teamkameraden Marc Donner. Für ruhige Verhältnisse sorgte Franz, als er das 3:0 für Heidenauer SV besorgte (66.). Patrick Langhans schraubte das Ergebnis in der 70. Minute mit dem 4:0 für den Gastgeber in die Höhe. Der Treffer von Franz in der 72. Minute schürte bei Fans und Spielern die Hoffnung auf den Aufstieg. In der Schlussphase nahm Thomas Kühne noch einen Doppelwechsel vor. Für Leon Hönack und Sarbast Ahmed Mohammed kamen Louis Jänichen und Ben Zastrow auf das Feld (75.). Letzten Endes schlug Heidenauer SV im 18. Saisonspiel die SG Empor Possendorf souverän mit 5:0 vor heimischer Kulisse.
Vorne effektiv, hinten sattelfest – der Sieg gegen Empor hält Heidenauer SV auch in der Tabelle gut im Rennen. Für hohen Unterhaltungswert war in den bisherigen Spielen von Heidenauer SV stets gesorgt, mehr Tore als Heidenauer SV (76) markierte nämlich niemand in der TEAMBRO-Kreisoberliga. Mit dem Sieg knüpfte Heidenauer SV an die bisherigen Saisonerfolge an. Insgesamt reklamiert Heidenauer SV 13 Siege und ein Remis für sich, während es nur vier Niederlagen setzte. Heidenauer SV ist seit drei Spielen unbezwungen.
Die SG Empor Possendorf muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Nach der empfindlichen Schlappe steckt der Gast weiter im Schlamassel. Im Sturm von Empor stimmt es ganz und gar nicht: 23 Treffer konnte er in dieser Saison erst erzielen. Nun musste sich die SG Empor Possendorf schon zwölfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die vier Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Mit fünf von 15 möglichen Zählern aus den letzten fünf Spielen hat Empor noch Luft nach oben.
In drei Wochen tritt Heidenauer SV bei SSV Neustadt/Sachsen 1. an (11.04.2026, 15:00 Uhr), einen Tag später genießt die SG Empor Possendorf Heimrecht gegen SV Glashütte.