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Landesliga Nord: Angermünder FC – SV Zehdenick 1920, 1:0 (1:0), Angermünde
Der Angermünder FC verschaffte sich mit dem 1:0-Erfolg gegen den SV Zehdenick 1920 etwas Luft im Tabellenkeller. Beobachter hatten beiden Mannschaften im Vorfeld gleich gute Siegchancen eingeräumt – doch nur eine wusste sich knapp durchzusetzen. Im Hinspiel waren die Kontrahenten mit einem 2:2 auseinandergegangen und hatten sich die Punkte geteilt.
Nico Hanse war es, der in der 38. Minute den Ball im Tor der Zehdenicker unterbrachte. Einen Torerfolg in Halbzeit eins verbuchten lediglich die Angermünder, womit man eine knappe Führung mit in die Kabinen nahm. Mit einem Wechsel – Kingsley Eyam Ogar kam für Damir Zuvela – startete der SV Zehdenick 1920 in Durchgang zwei. Steffen Borkowski setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Süleyman Gül und Niclas-Florian Junge auf den Platz (78.). Mit Tobias Koß und Yassine Salah nahm Tony Franke in der 88. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Kai Niemann und Matthias Manteufel. Letztendlich gelang es den Zehdenicker im Verlauf des Spiels nicht, sich von dem in der ersten Halbzeit erlittenen Rückstand zu erholen. Am Ende war der Angermünder FC die Mannschaft, welche die drei Zähler einstrich.
Die Angermünder müssen sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Trotz der drei Zähler machte der AFC im Klassement keinen Boden gut. Mit nur 17 Treffern stellt die Heimmannschaft den harmlosesten Angriff der Landesliga Nord. Der Angermünder FC bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt vier Siege, zwei Unentschieden und elf Pleiten. Den Maximalertrag von 15 Punkten aus den vergangenen fünf Spielen verfehlte der Angermünder FC deutlich. Insgesamt nur vier Zähler weisen die Angermünder in diesem Ranking auf.
Derzeit belegt der SV Zehdenick 1920 den ersten Abstiegsplatz. Der Angriff ist bei SVZ die Problemzone. Nur 23 Treffer erzielte der Gast bislang. Nun mussten sich die Zehdenicker schon zehnmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und sieben Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam der SV Zehdenick 1920 auf insgesamt nur fünf Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Am kommenden Freitag treffen die Angermünder auf die SG Einheit Zepernick, die Zehdenicker spielen tags darauf gegen den SV Eintracht Alt Ruppin.