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Kreisliga B / Staffel 2: SV Todtmoos – SpVgg Wehr, 11:1 (2:1), Todtmoos
Auch wenn die Verhältnisse vor dem Spiel klar waren, überraschte das deutliche Ergebnis. Am Ende hatte SV Todtmoos SpVgg Wehr mit 11:1 überrannt. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten von SV Todtmoos. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Im Hinspiel hatte SpVgg Wehr die volle Punktzahl für sich reklamiert und mit 3:0 gesiegt.
SV Todtmoos erwischte einen Blitzstart ins Spiel. Raphael Mutter traf in der sechsten Minute zur frühen Führung. Nikolas Kaiser erhöhte für die Elf von Coach Stephan Brachat auf 2:0 (20.). Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Leonardo Vocaturi in der 29. Minute. Zum Seitenwechsel ersetzte Christian Cinquemani von SpVgg Wehr seinen Teamkameraden Ivan Rapisarda. Ohne dass sich am Stand noch etwas geändert hatte, verabschiedeten sich beide Mannschaften zur Pause in die Kabinen. In der 50. Minute brachte SV Todtmoos das Netz zum Zappeln. Mutter baute den Vorsprung von SV Todtmoos in der 54. Minute aus. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Stephan Brachat, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Jonas Mutter und Thomas Jehle kamen für Sebastian Wiedemann und Tobias Wasmer ins Spiel (65.). Kaiser glänzte an diesem Tag besonders. Er traf im Doppelpack für SV Todtmoos (66./67.). Das 9:1 für SV Todtmoos stellte Raphael Mutter sicher. In der 81. Minute traf er zum dritten Mal während der Partie. Bei SpVgg Wehr ging in der 81. Minute der etatmäßige Keeper Antonino Lorenzo Lapone raus, für ihn kam Vincenzo Cinquemani. Mit dem Schlusspfiff des Unparteiischen Michael Gassmann fuhr SV Todtmoos einen exorbitant hohen Sieg ein und SpVgg Wehr trat mit einer 1:11-Abfuhr die Heimreise an.
Mit dem Erfolg macht es sich SV Todtmoos weiter in der Aufstiegsregion bequem. Die Offensivabteilung von SV Todtmoos funktioniert bislang zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk und schlug bereits 55-mal zu. Die Saison von SV Todtmoos verläuft weiterhin positiv, was die Gesamtbilanz von neun Siegen, drei Remis und nur drei Niederlagen klar belegt.
Große Sorgen wird sich Christian Cinquemani; Nikolay Yankov um die Defensive machen. Schon 66 Gegentore kassierte SpVgg Wehr. Mehr als vier pro Spiel – definitiv zu viel. Die Abwehrprobleme des Gasts bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Nun musste sich SpVgg Wehr schon neunmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. SpVgg Wehr wartet schon seit acht Spielen auf einen Sieg.
SV Todtmoos tritt am kommenden Samstag bei SG Nollingen/Degerfelden an, SpVgg Wehr empfängt am selben Tag SV Hasel.