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Kreisliga Frauen OHZ/VER: SG Thedinghausen/Bierden – SV Holtebüttel, 7:0 (2:0), Achim
SV Holtebüttel kam gegen SG Thedinghausen/Bierden mit 0:7 unter die Räder. SG Thedinghausen/Bierden setzte sich standesgemäß gegen SV Holtebüttel durch.
Für das erste Tor sorgte Nina Kobelt. In der 13. Minute traf die Spielerin von SG Thedinghausen/Bierden ins Schwarze. SV Holtebüttel musste den Treffer von Marela Hüneke zum 2:0 hinnehmen (22.). Mit der Führung für SG Thedinghausen/Bierden ging es in die Kabine. Zum Seitenwechsel ersetzte Annika Flaherty von SV Holtebüttel ihre Teamkameradin Jennifer Meyer. In der Halbzeit nahm SG Thedinghausen/Bierden gleich zwei Wechsel vor. Fortan standen Tonya Tonnemacher und Jessica Lauerwald für Wencke Maaß und Katharina Boldt auf dem Platz. Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Laura Weber schnürte einen Doppelpack (48./65.), sodass das Team von Trainer Wilfried Koppe fortan mit 4:0 führte. Wenig später kamen Rrezarta Vila und Christine Koppe per Doppelwechsel für Serhildan Bilge und Alena Tanke auf Seiten des Tabellenführers ins Match (67.). Der Gastgeber baute die Führung aus, indem Hüneke zwei Treffer nachlegte (72./78.). Joana Vogel überwand die gegnerische Schlussfrau zum 7:0 für SG Thedinghausen/Bierden (89.). Letztlich feierte SG Thedinghausen/Bierden gegen SV Holtebüttel nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten Heimsieg.
Die errungenen drei Zähler gingen für SG Thedinghausen/Bierden einher mit der Übernahme der Tabellenführung. Die Offensive von SG Thedinghausen/Bierden in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch SV Holtebüttel war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 42-mal schlugen die Angreiferinnen von SG Thedinghausen/Bierden in dieser Spielzeit zu. Die Saisonbilanz von SG Thedinghausen/Bierden sieht damit weiter sehr positiv aus. Bei sechs Siegen und einem Unentschieden büßte SG Thedinghausen/Bierden lediglich eine Niederlage ein.
Mit 26 Gegentreffern hat SV Holtebüttel schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur fünf Tore. Das heißt, die Mannschaft von Coach Peter Berkenkamp musste durchschnittlich 3,25 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die Abstiegssorgen des Schlusslichts sind nach der klaren Niederlage größer geworden. Dem Gast muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der Kreisliga Frauen OHZ/VER markierte weniger Treffer als SV Holtebüttel. In dieser Saison sammelte SV Holtebüttel bisher einen Sieg und kassierte sieben Niederlagen.
Kommende Woche tritt SG Thedinghausen/Bierden bei TSV Neu St. Jürgen an (Samstag, 14:00 Uhr), bereits drei Tage vorher genießt SV Holtebüttel Heimrecht gegen TSV Bassen.