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Bezirksliga Gruppe 3: Hemdener SV – Eintracht Emmerich, 3:2 (1:1), Bocholt
Hemdener SV und Eintracht Emmerich boten den Zuschauern zahlreiche Tore und trennten sich zum Schluss mit 3:2. Die Ausgangslage sprach für Hemdener SV, was sich mit einem knappen Sieg auch bestätigte. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit gewesen. Die Heimmannschaft hatte mit 6:2 gesiegt.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Jacqueline Reetz Eintracht Emmerich vor 44 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Lange währte die Freude des Gasts nicht, denn schon in der achten Minute schoss Anneke Bielefeld den Ausgleichstreffer für Hemdener SV. Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. In der Halbzeitpause änderte Thorge Mohr das Personal und brachte Anna Reichel und Verena Steinig mit einem Doppelwechsel für Rike Flaswinkel und Sarah Schmitz auf den Platz. Philine von Bargen verwandelte in der 47. Minute einen Elfmeter und brachte Eintracht Emmerich die 2:1-Führung. Das Team von Coach Klaus Wolbring musste den Treffer von Reichel zum 2:2 hinnehmen (67.). Dass Hemdener SV in der Schlussphase auf den Sieg hoffte, war das Verdienst von Steinig, die in der 80. Minute zur Stelle war. Schließlich sprang für Hemdener SV gegen Eintracht Emmerich ein Dreier heraus.
Bei Hemdener SV präsentierte sich die Abwehr angesichts 45 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (45). Mit dem Erfolg in der Tasche rutschte Hemdener SV im Klassement nach vorne und belegt jetzt den vierten Tabellenplatz. Hemdener SV verbuchte insgesamt sieben Siege, zwei Remis und sieben Niederlagen.
Eintracht Emmerich muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Wann bekommt Eintracht Emmerich die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen Hemdener SV gerät man immer weiter in die Bredouille. Die Defensive von Eintracht Emmerich muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 51-mal war dies der Fall. Nun musste sich Eintracht Emmerich schon zehnmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Eintracht Emmerich ist seit drei Spielen unbezwungen.
Hemdener SV erwartet am Freitag SC Blau-Weiß Auwel-Holt. Das nächste Spiel von Eintracht Emmerich findet in drei Wochen statt, wenn man am 12.04.2026 die Zweitvertretung von SV 1913 Walbeck empfängt.