SG Schellerten/Ottbergen/Oedelum schießt sich an die Spitze
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1. Kreisklasse Staffel A: SG Schellerten/Ottbergen/Oedelum – SV Emmerke, 4:1 (2:1), Schellerten
Mit einer deutlichen 1:4-Niederlage im Gepäck musste SV Emmerke am Sonntag die Heimreise aus Schellerten antreten. Damit wurde SG Schellerten/Ottbergen/Oedelum der Favoritenrolle vollends gerecht. Im Hinspiel hatte sich SG Schellerten/Ottbergen/Oedelum auf dem Platz von SV Emmerke die Butter nicht vom Brot nehmen lassen und mit 1:0 gewonnen.
Jonathan Wussow brachte SV Emmerke in der 31. Minute in Front. Für das 1:1 von SG Schellerten/Ottbergen/Oedelum zeichnete Lasse Wippern verantwortlich (39.). Ausgerechnet zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit traf Alexander Zwer für die Gastgeber zur Führung (43.). Der Ligaprimus nahm die knappe Führung mit in die Kabine. Lucca Grewe war es, der in der 63. Minute den Ball im Tor von SV Emmerke unterbrachte. In der Schlussphase nahm Oliver Jörns noch einen Doppelwechsel vor. Für Max Born und Louis Taubert kamen Hossein Akbari und Johannes Barnet auf das Feld (79.). Arthur Harms gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für SG Schellerten/Ottbergen/Oedelum (87.). Mit Ablauf der Spielzeit schlug SG Schellerten/Ottbergen/Oedelum SV Emmerke 4:1.
Die errungenen drei Zähler gingen für SG Schellerten/Ottbergen/Oedelum einher mit der Übernahme der Tabellenführung. Erfolgsgarant der Elf von Dennis Angerstein ist die funktionierende Offensivabteilung, die mit 48 Treffern den Liga-Bestwert aufzeigt. Mit dem Sieg knüpfte SG Schellerten/Ottbergen/Oedelum an die bisherigen Saisonerfolge an. Insgesamt reklamiert SG Schellerten/Ottbergen/Oedelum elf Siege und drei Remis für sich, während es nur eine Niederlage setzte. SG Schellerten/Ottbergen/Oedelum scheint einfach niemand stoppen zu können. Rekordverdächtige zehn Siege in Serie stehen mittlerweile zu Buche.
SV Emmerke muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Nach der klaren Pleite gegen SG Schellerten/Ottbergen/Oedelum steht SV Emmerke mit dem Rücken zur Wand. In der Verteidigung von SV Emmerke stimmt es ganz und gar nicht: 46 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Nun musste sich der Gast schon elfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der Negativtrend hält an, mittlerweile kassierte SV Emmerke die vierte Pleite am Stück.
Kommende Woche tritt SG Schellerten/Ottbergen/Oedelum bei TuS Holle-Grasdorf an (Sonntag, 15:00 Uhr), parallel genießt SV Emmerke Heimrecht gegen SG Giesen/Ahrbergen.