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Landesliga Nord: SG Kemberg/Eutzsch – Germania Wernigerode, 7:1 (6:0), Kemberg
Dem vermeintlichen Underdog, SG Kemberg/Eutzsch, wusste Germania Wernigerode nichts entgegenzusetzen und kassierte ein herbes 1:7. Mit breiter Brust war Germania Wernigerode zum Duell mit SG Kemberg/Eutzsch angetreten – der Spielverlauf ließ bei Germania Wernigerode jedoch Ernüchterung zurück. Das Hinspiel hatte Germania Wernigerode mit 8:1 gewonnen.
Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen sorgte Dindy Krause mit ihrem Treffer vor 30 Zuschauern für die Führung von SG Kemberg/Eutzsch (9.). Ein frühes Ende hatte das Spiel für Hannah Reinhardt von Germania Wernigerode, die in der neunten Minute vom Platz musste und von Malwina Wolanska ersetzt wurde. Für Franziska Dorn war der Einsatz nach neun Minuten vorbei. Für sie wurde Lindsay Ann Mehre eingewechselt. Bereits in der 14. Minute erhöhte Isabelle Hohenegg den Vorsprung von SG Kemberg/Eutzsch. Wenige Minuten später holte Andre Apitzsch Krause vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Michelle Schwarzer (16.). Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Eva Lorenz schnürte einen Doppelpack (20./29.), sodass SG Kemberg/Eutzsch fortan mit 4:0 führte. Durchsetzungsstark zeigten sich die Gastgeber, als Anika Kreitmeier (34.) und Schwarzer (42.) schnell nacheinander im gegnerischen Strafraum zuschlugen. Angesichts der desolaten Vorstellung von Germania Wernigerode in der ersten Hälfte ging es mit einem überragenden Vorsprung für SG Kemberg/Eutzsch in die Pause. Sophia Dehne erzielte in der 50. Minute den Ehrentreffer für Germania Wernigerode. Eigentlich war die Elf von Trainer Marc Brandt schon geschlagen, als Lorenz das Leder zum 1:7 über die Linie beförderte (68.). Schlussendlich setzte sich SG Kemberg/Eutzsch mit sieben Toren durch und machte bereits vor dem Seitenwechsel klar, welche Mannschaft als Sieger vom Platz gehen würde.
Trotz der drei Zähler machte SG Kemberg/Eutzsch im Klassement keinen Boden gut. SG Kemberg/Eutzsch fuhr nun nach langem Warten endlich den ersten Saisonsieg ein. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam SG Kemberg/Eutzsch auf insgesamt nur einen Punkt und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Nach sieben absolvierten Begegnungen nimmt Germania Wernigerode den vierten Platz in der Tabelle ein. Die Ursache für das bis dato schwache Abschneiden der Gäste liegt insbesondere in der löchrigen Abwehr, die sich bereits 18 Gegentreffer fing. Drei Siege, ein Remis und drei Niederlagen hat Germania Wernigerode derzeit auf dem Konto. Germania Wernigerode ist seit drei Spielen unbezwungen.
Weiter geht es für SG Kemberg/Eutzsch am kommenden Sonntag daheim gegen VfB Ottersleben e.V. Für Germania Wernigerode steht am gleichen Tag ein Duell mit SV Eintracht 1919 Walsleben e.V. an.