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Landskron Oberlausitzliga: ESV Lok Zittau – VfB Weißwasser 1909, 4:4 (2:1), Zittau
ESV Lok Zittau hatte den Sieg scheinbar schon so gut wie sicher, am Ende verblieb jedoch nur ein einziger Punkt auf der Habenseite: 4:4 lautete das Resultat. Ein Punkt für die Statistik, doch moralisch stand die Mannschaft von Trainer Andreas Heim nach dem Remis gegen den Favoriten – VfB Weißwasser 1909 – sogar als Sieger da. Vor heimischem Publikum hatte sich der VfB Weißwasser 1909 einen Punkt beim Stand von 4:4 gesichert.
Ein Doppelpack brachte ESV Lok Zittau in eine komfortable Position: Tony Hertrampf war gleich zweimal zur Stelle (6./18.). Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Reimann Andre, der noch im ersten Durchgang Gino Luis Kleinfeld für Paul Blumberg brachte (27.). In der 44. Minute kamen die Glasmacherstädter zum Anschlusstreffer, als Kevin Kluge vor 150 Zuschauern zur Stelle war. Ein Tor auf Seiten von ESV Lok Zittau machte zur Pause den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften aus. Bei VfB Weißwasser 1909 kam zu Beginn der zweiten Hälfte Nico Lukschanderl für Julius Richter in die Partie. John-Morris Mayer erhöhte für ESV Lok Zittau auf 3:1 (50.). Der vierte Streich der Heimmannschaft war Hertrampf vorbehalten (62.). In der 51. Minute stellte ESV Lok Zittau personell um: Per Doppelwechsel kamen Oscar Alexander Barsch und Marvin Bachmann auf den Platz und ersetzten Eric Däblitz und William Halang. Lukschanderl schoss die Kugel zum 2:4 für die Glasmacherstädter über die Linie (64.). Das 3:4 der Weißwasseraner bejubelte Ben Pohling (72.). Reimann Andre wollte den Ligaprimus zu einem Ruck bewegen und so sollten Nico Neundörfer und Luis Zach eingewechselt für Robert Wolfermann und Bruno Kuntze neue Impulse setzen (65.). Beim Abpfiff durch den Referee Sebastian Runge stand es zwischen ESV Lok Zittau und dem VfB Weißwasser 1909 pari, sodass sich beide mit jeweils einem Punkt begnügen mussten.
ESV Lok Zittau muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Abwehrprobleme von ESV Lok Zittau bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Die formschwache Abwehr, die bis dato 44 Gegentreffer zuließ, ist ein entscheidender Grund für das schlechte Abschneiden von ESV Lok Zittau in dieser Saison. Fünf Siege, fünf Remis und sieben Niederlagen hat ESV Lok Zittau momentan auf dem Konto. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei ESV Lok Zittau noch ausbaufähig. Nur fünf von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich.
Nach 17 Spieltagen und nur drei Niederlagen stehen für die Glasmacherstädter 34 Zähler zu Buche. 59 Tore – mehr Treffer als die Gäste erzielte kein anderes Team der Landskron Oberlausitzliga. Zuletzt lief es erfreulich für den VfB Weißwasser 1909, was zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
ESV Lok Zittau hat am Sonntag Heimrecht und begrüßt den Holtendorfer SV. Für die Glasmacherstädter geht es in zwei Wochen weiter, wenn man am 04.04.2026 bei der TSG Lawalde gastiert.