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Bezirksliga Gruppe 4: VfL Rhede – Westfalia Anholt, 5:0 (2:0), Rhede
Der VfL Rhede zog dem Westfalia Anholt das Fell über die Ohren: 0:5 lautete das bittere Resultat aus Sicht der Elf von Trainer David Kraft. Was die Favoritenrolle betrifft, waren sich die Experten vorab einig und wurden in ihrer Einschätzung letztlich auch nicht enttäuscht. Das Hinspiel hatte der VfL Rhede bei Westfalia Anholt mit 4:1 für sich entschieden.
Großes Abtasten gab es zwischen den Kontrahenten nicht. Vor 150 Zuschauern besorgte Elias Francesco Librandi bereits in der zehnten Minute die Führung des VfL Rhede. David Adegboyega Weade beförderte das Leder zum 2:0 des Teams von Trainer Niklas Schemmer über die Linie (26.). Mit der Führung für die Gastgeber ging es in die Halbzeitpause. Zum Seitenwechsel ersetzte Luca Müller von Westfalia Anholt seinen Teamkameraden Michel Duesing. In der 55. Minute legte Leon Franken zum 3:0 zugunsten des VfL Rhede nach. Mit einem Doppelwechsel wollte der Westfalia Anholt frischen Wind in das Spiel bringen und so schickte David Kraft Jonah Elias Roes und Emnor Haliti für Elfadiu Maksuti und Finn Filip Spiekers auf den Platz (60.). Für das 4:0 des VfL Rhede sorgte Nick Ebben, der in Minute 77 zur Stelle war. Der Treffer von Johannes Seggewiß in der 90. Minute schürte bei Fans und Spielern die Hoffnung auf den Aufstieg. Schlussendlich verbuchte der VfL Rhede gegen den Westfalia Anholt einen überzeugenden Heimerfolg.
Durch den nie gefährdeten Sieg gegen den Westfalia Anholt festigte der VfL Rhede den zweiten Tabellenplatz. Für hohen Unterhaltungswert war in den bisherigen Spielen des VfL Rhede stets gesorgt, mehr Tore als der VfL Rhede (74) markierte nämlich niemand in der Bezirksliga Gruppe 4. Der VfL Rhede sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf 16 summiert. In der Bilanz kommen noch drei Unentschieden und fünf Niederlagen dazu.
Der Westfalia Anholt muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Gäste befinden sich nach der deutlichen Niederlage gegen den VfL Rhede weiter im Abstiegssog. Im Sturm des Westfalia Anholt stimmt es ganz und gar nicht: 33 Treffer konnte er in dieser Saison erst erzielen. Acht Siege, vier Remis und zwölf Niederlagen hat der Westfalia Anholt momentan auf dem Konto. Die Lage des Westfalia Anholt bleibt angespannt. Gegen den VfL Rhede musste man zum zweiten Mal in Folge die Punkte abgeben.
Als Nächstes steht für den VfL Rhede eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag (15:30 Uhr) geht es gegen die SV 08/29 Friedrichsfeld. Der Westfalia Anholt tritt bereits zwei Tage vorher gegen den Hamminkelner SV an (19:30 Uhr).