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Kreisliga D Staffel 7: DJK Viktoria Frechen – SV Lövenich/Widdersdorf II, 0:9 (0:4), Frechen
Die Reserve von SV Lövenich/Widdersdorf zog der DJK Viktoria Frechen das Fell über die Ohren: 0:9 lautete das bittere Resultat aus Sicht der Frechener. An der Favoritenstellung ließ SV Lövenich/Widdersdorf II keine Zweifel aufkommen und trug gegen die Viktoria einen Sieg davon. Das Hinspiel war mit einer herben 0:12-Abreibung aus Sicht der DJK Viktoria Frechen zu Ende gegangen.
Ersin Kis schoss in der sechsten Minute vom Elfmeterpunkt das erste Tor des Spiels für SV Lövenich/Widdersdorf II. Ein frühes Ende hatte das Spiel für Karim Benzerga von der Viktoria, der in der zwölften Minute vom Platz musste und von Justin Schmiedecke ersetzt wurde. Das Heimteam musste den Treffer von Bennet Kirschbaum zum 2:0 hinnehmen (39.). Zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit (42.) schoss Sebastian Brandt einen weiteren Treffer für SV Lövenich/Widdersdorf II. Der Halbzeitpfiff war noch nicht ertönt, als Kis seinen zweiten Treffer nachlegte (44.). Zur Halbzeit blickte SV Lövenich/Widdersdorf II auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Mit weiteren Toren von Kirschbaum (52.), Maximilian Brandt (62.) und Alexander Derr (64.) stellten die Gäste den Stand von 7:0 her. Wenige Minuten später holte Andreas Köll Kirschbaum vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Derr (57.). Gleich drei Wechsel nahm SV Lövenich/Widdersdorf II in der 65. Minute vor. Magnus Frederik Tschirner, Ben Niklas Schlottke und David Waffenschmidt verließen das Feld für Liam Anger-Coith, Tilman Fritz und Robin Lorenz. Felix Boronczyk (85.) und Maximilian Brandt (90.) brachten den Spitzenreiter mit zwei schnellen Treffern weiter nach vorne. Schlussendlich pfiff Yusuf Kasapoglu das Spiel ab und das Debakel der DJK Viktoria Frechen war perfekt.
Die Elf von Mark Handt bekommt das Defensivmanko nicht in den Griff und steckt weiter im Keller fest. Die Hintermannschaft der Viktoria steht bislang auf wackeligen Beinen. Bereits 60 Gegentore kassierte die DJK Viktoria Frechen im Laufe der bisherigen Saison. Die Viktoria musste sich nun schon zehnmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da die DJK Viktoria Frechen insgesamt auch nur einen Sieg und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Ohne Gegentreffer geblieben und drei Zähler eingeheimst – SV Lövenich/Widdersdorf II ist weiter auf Kurs. 77 Tore – mehr Treffer als SV Lövenich/Widdersdorf II erzielte kein anderes Team der Kreisliga D Staffel 7. Elf Siege und eine Niederlage schmücken die aktuelle Bilanz von SV Lövenich/Widdersdorf II. Fünf Spiele währt bereits die Serie, in der SV Lövenich/Widdersdorf II ungeschlagen ist.
Die Verteidigung bleibt die Achillesferse der Viktoria. Nach der Niederlage gegen SV Lövenich/Widdersdorf II ist die DJK Viktoria Frechen aktuell das defensivschwächste Team der Kreisliga D Staffel 7.
Am kommenden Sonntag trifft die Viktoria auf ASC Akhtamar Frechen 2, SV Lövenich/Widdersdorf II spielt am selben Tag gegen VfR Stommeln 2.